Sonderveröffentlichung

Das Pflegeteam Carsten Häntzsch hat viel Aufklärungsarbeit geleistet

Beratung in der Krise

Carsten Häntzsch (l.) und die Mitarbeiter in seinem ambulanten Pflegeteam haben in Zeiten der Corona-Pandemie viel Aufklärungsarbeit zu leisten, da die Kunden oft zur Risikogruppe zählen. Foto: acf

6.06.2020

Ich bin sehr stolz auf mein Team wie es sich in Corona-Zeiten, die durch eine allgemeine Verunsicherung und teils auch durch Panik geprägt waren, ganz ohne Vorurteile in die Situation hineinbegeben hat“, sagt Carsten Häntzsch vom gleichnamigen ambulanten Pflegedienst an der Rottmannstraße 68.

Seit sechs Jahren ist das 23-köpfige Team für seine Kunden vor Ort und steht diesen in allen Lebenslagen beratend zur Seite. In Zeiten von Corona sei der Beratungsbedarf dort noch einmal deutlich erhöht gewesen, weiß Häntzsch, der mit seinem Team in den vergangenen Wochen viel professionelle Aufklärungsarbeit bei seinen Kunden und vielen besorgten Angehörigen geleistet hat. „Um unseren Kunden – unter denen viele Risikopatienten sind – die Angst und Unsicherheit zu nehmen, haben wir unsere Mitarbeiter extra geschult und einen Flyer zur Pandemiesituation erstellt.“
    

Darüber hinaus bestehe auch immer die Möglichkeit, sich telefonisch mit dem Pflegeteam in Kontakt zu setzten, um dringende Fragen zu klären. „Gleich zu Beginn der Pandemie gab es die Genehmigung der Krankenkassen, dass Beratungseinsätze bei häuslicher Pflege und dem Bezug von Pflegegeld (Paragraf 37 Abs. 3 SGB XI) telefonisch durchgeführt werden dürfen, um Infektionsketten zu vermeiden“, erläutert Häntzsch.

Besonders dankbar ist das Pflegeteam über die Unterstützung vom Kreis Warendorf: „Als Masken, Desinfektionsmittel und Schutzbekleidung allerorts Mangelware waren, haben die Mitarbeiter des Kreises alles dafür getan, damit wir und unsere Kunden gut ausgestattet sind.“