Sonderveröffentlichung

Bestes Handwerk - Schönes Zuhause: Dach, Carport, Ziegel & Klinker
Haus und Grund Deutschland: Carports - Planung und Genehmigung

Auch ein Carport braucht eine Genehmigung

Montag, 11.06.2018, 06:02 Uhr

Neben individuell geplanten und vom Zimmerer gebauten Carports gibt es auch Bausätze, die versierte Heimwerker selbst aufbauen können. Foto: dpa/Kai Remmers
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Ein Carport scheint schneller gebaut zu sein als eine richtige Garage. Allerdings schützt er das Auto nicht vollständig vor Wind und Wetter. „Das Auto steht darin aber besser als auf einem Parkplatz unter freiem Himmel“, betont Burkhard Böttcher vom ADAC. „Denn das Dach bietet einen Schutz gegen Regen, Hagel und Schnee. Außerdem friert im Winter der Tau nachts nicht an den Scheiben fest, so dass sie am Morgen nicht freigekratzt werden müssen.“

Im Sommer ist der Wagen nicht der prallen Sonne ausgesetzt. Ein weitere Vorteil ist seine Optik: Der Carport wirke filigraner als eine geschlossene Garage, findet Corinna Kodim von Haus & Grund Deutschland. „Trotzdem gilt der Carport als Bauwerk, und der Aufbau ist selten ohne Genehmigung möglich.“

Ob diese erforderlich ist, ist in den Bauordnungen der Gemeinden festgeschrieben und in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Außerdem ist dort oft auch festgelegt, wie nah der Carport an der Grenze zum Nachbargrundstück stehen darf. Dafür sollte man das zuständige Bauamt konsultieren. „Es verlangt die Vorlage einer Flurkarte, auf der Lage und Größe des Carports eingezeichnet sind“, erklärt Kodim.

Zu diesem Zeitpunkt muss der Carport schon geplant sein. Denn die Baugenehmigung gibt es nur mit aussagefähigen Unterlagen zum Standort und zur Statik. Alles komplett selbst zusammensuchen muss der Heimwerker dafür nicht: „Im Handel kann der Bauherr unter diversen Bausätzen für Carports wählen“, erklärt Michael Pommer, Trainer an der DIY-Academy in Köln. Ihr Vorteil gegenüber individuell entworfenen Carports ist, dass die statischen Berechnungen für das Bauamt gleich beiliegen. (dpa)


Individualisten lassen verputzen


Obwohl so mancher Bauherr eine gemauerte Fassade bevorzugen würde, fällt die Entscheidung schließlich doch auf Putz. In den meisten Fällen ist der Grund ein wirtschaftlicher, denn die Kosten für eine geklinkerte Fassade liegen zwischen 60 bis 95 Euro pro Quadratmeter höher als für eine verputzte.

Der günstigere Preis der Putzfassade entsteht nicht nur durch das Fassadenmaterial selbst, sondern auch durch eine niedrigere Wanddicke im Gegensatz zur Klinkerfassade. Diese bedeutet eine kleinere Bodenplatte und auch ein etwas kleineres Dach – dadurch spart der Bauherrn Kosten. Obwohl bei Putzfassaden sogenannte Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) zum Einsatz kommen, um die Wärmedämmung zu verbessern, ist diese Art der Fassade trotzdem deutlich billiger.

Putz hat aber noch einen weiteren Vorteil gegenüber dem Klinker: Bei der klassischen Putzfassade wird meist ein strukturierter Oberputz aufgetragen und mit einer hochwertigen Farbe versehen. Bereits hier ergeben sich viele Möglichkeiten, die Fassade nach eigenen Wünschen farblich zu gestalten – und nach Jahren eventuell auch umzugestalten.

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