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Eine kluge Kombination, die Geld spart

Wärmepumpe und Kaminofen kombinieren

Montag, 15.10.2018, 08:58 Uhr

Wer eine Luftwärmepumpe mit dem Kaminofen kombiniert, kann kräftig Geld sparen. Foto: Stiebel Eltron
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Wärme & Design  Kamin- und Kachelofenbau GmbH
Auf den frostigen Februar folgte in diesem Jahr auch ein stark unterkühlter März. Insgesamt betrug die Durchschnittstemperatur in Deutschland zwischen Dezember 2017 und März 2018 lediglich 2,5 Grad Celsius – ein Bereich, in dem Luftwärmepumpen an ihre Grenzen stoßen und die Gebäude zusätzlich über einen elektrischen Heizstab mit der erforderlichen Wärmeenergie versorgt werden. Aus diesem Grund dürften in diesem Jahr die Stromkosten für viele Besitzer steigen.

Da Luftwärmepumpen ihre höchste Effizienz an Heiztagen mit zwei bis 15 Grad Celsius Außentemperatur haben, lohnt sich die Kombination mit einer modernen Holzfeuerung. Auf diesen Sachverhalt macht der in Europa führende Fachverband, der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik, aufmerksam.

In Deutschland wird mittlerweile in jedem dritten Neubau eine Luftwärmepumpe eingesetzt. Der Grund: Mit einem Kilowatt elektrischen Strom erzeugen sie im Jahresmittel rund das Vierfache an Wärmeenergie. Strombetriebene Luftwärmepumpen entziehen der Außenluft die vorhandene Wärme und wandeln sie in Heizenergie um. Dabei hängt die Effizienz von der Umgebungs- und der gewünschten Heiztemperatur ab. Bei starkem Frost – wenn der Wärmebedarf am größten ist – können Luftwärmepumpen nicht mehr effizient arbeiten. In diesem Fall schaltet sich ein elektrischer Heizstab ein, der Wasser und Heizung erwärmt, dabei aber zu höheren Stromkosten führt.

Bei kalten Außentemperaturen ist es ökologisch und wirtschaftlich besonders sinnvoll mit einem holzbefeuerten Kaminofen, Heizkamin oder Pelletofen das Heizsystem zu unterstützen. Durch die Kombination beider Techniken lassen sich Haus und Wohnung das ganze Jahr über mit regenerativen Energien erwärmen.

Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der installiert ein sogenanntes wasserführendes Festbrennstoffgerät mit Wärmetauscher. Sobald das Kaminfeuer den Aufstellraum erwärmt hat, wird ein Großteil der erzeugten Energie dem Heizungskreislauf zugeführt und steht als Raumheizung sowie Warmwasser zur Verfügung.

Grenzwerte alter Öfen prüfen


Stammt der Ofen im Haus aus den Jahren zwischen 1985 und 1994, ist bald ein Nachweis zu den Grenzwerten der Anlage nötig. Hält sie die aktuellen Grenzwerte nicht ein, muss sie bis Ende 2020 stillgelegt, ausgetauscht oder mit Staubfiltern nachgerüstet werden. Darauf weist der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks hin.

Betroffen sind Heizungsanlagen, die mit Holzscheiten, Pellets, Hackschnitzeln oder Kohle befeuert werden und vor 1995 zugelassen wurden. Laut dem Bundesverband könnten zehn Prozent dieser sogenannten Einzelraumfeuerungsanlagen hiervon betroffen sein.

Der Grenzwert für Feinstaub liegt für sie ab 2021 bei 150 Milligramm pro Kubikmeter, für Kohlenmonoxid bei vier Gramm pro Kubikmeter. Wird dies überschritten, kann es teuer werden: Es drohen Bußgelder von bis zu 50000 Euro. (dpa)
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