Sonderveröffentlichung

25 Jahre Kunstmuseum Ahlen
Highlight in der Region

Theodor F. Leifeld schenkt der Stadt das Kunstmuseum

Montag, 10.12.2018, 07:57 Uhr

Meinolf Wiesehöver, Vorsitzender des Stiftungsrates. Foto: Peter Harke
Anzeige
Malerwerkstätten Steffensmeier GmbH
Stefan Tripp GmbH & Co. KG Garten- und Landschaftsbau
Silke Anna Linnemann
Am Anfang des Kunstmuseums stand eine besondere Gemengelage: Ein erfolgreicher Ahlener Unternehmer hatte seinen Betrieb verkauft und suchte eine neue Aufgabe, um seiner Vaterstadt etwas zugute kommen zu lassen. 

Theodor F. Leifeld hat sich als Maschinenbauer und überhaupt als Bauherr immer wohl gefühlt. Er hatte Ideen, achtete nicht nur auf technische Details und scheute nicht das Risiko des großen Wurfs. 

Dass es ein Kunstmuseum werden würde, war beim Erwerb der alten Villa der Baronin Kalkreuth nicht klar. Das heute sichtbare und erfahrbare Ergebnis seines zweiten Lebenswerkes ist vor allem seiner Tatkraft und seinem Organisationstalent zu verdanken. Auf dem soliden finanziellen Fundament der Theodor-F.-Leifeld-Stiftung, die zwei Jahre vor dem Tod des Stifters im September 2005 gegründet wurde, und mit der professionellen Struktur der Kunstmuseum Ahlen gGmbH konnte der Stiftungsrat die Initiative des Stifters aufnehmen und zu einem kulturellen Highlight in der Region weiter entwickeln.

Dabei war sicherlich hilfreich, dass mit dem künstlerischen Leiter Burkhard Leismann und dem Vorsitzenden des Stiftungsrats Meinolf Wiesehöfer ein gut miteinander harmonisierendes Team die Geschicke lenkte, die schon als Gründungs-Geschäftsführer die Entwicklung des Kunstmuseums mitgeprägt haben und weiterhin verantworten werden. Entsprechend nahe ist die Stiftung als Mehrheitsgesellschafterin der Kunstmuseum Ahlen gGmbH am Geschehen. Eine wichtige Aufgabe wird sein, die Nachfolge in Museum und Stiftung zum richtigen Zeitpunkt in neue Hände zu legen.

Die Wertschätzung der Ahlener muss das Haus – bei aller Dankbarkeit für das Geschenk des Stifters – mit interessanten Ausstellungen und einem attraktiven Gesamtangebot immer wieder neu erringen. Es war auch die Motivation der Stiftung, im Hinblick auf das Jubiläum den Außenauftritt des Museums neu zu gestalten. Die große Attraktivität wird durch den neuen Platz, die Öffnung des Skulpturengartens und wie bisher durch das besondere Angebot des Restaurants „Chagall“ ergänzt, das mit einmaligem Ambiente werben kann.

Datenschutz