Sonderveröffentlichung

Keine Messe, aber viele Neuheiten

Hochsaison für E-Mobile

Rustikaler Renner: Der Porsche Taycan zeigt als Cross Turismo Ambitionen auf Pfade abseits des Asphalts.

3.04.2021

Kein Autosalon in diesem Frühjahr. Also präsentiert Mercedes die neue C-Klasse diesmal digital. Auch sonst bricht die Stuttgarter Neuheit mit allen Trends. Wo anderenorts entweder SUVs, Elektroautos und im besten Fall elektrische SUVs enthüllt werden, geht es hier um Limousine und Kombi mit konventionellem Verbrennungsmotor.

Ansonsten starten in diesem Frühjahr viele elektrische SUVs: Bei Skoda ist das der Enyaq, bei Mercedes der EQA und bei BMW der iX3. Ford macht den Mustang zum elektrischen Reiter – das klassische Sportcoupé bleibt auch im Programm. VW erweitert die ID-Familie um den Vierer. Der Porsche Taycan verlässt als Cross Turismo mit mehr Bodenfreiheit und rustikalen Anbauteilen den Asphalt.

Volvo stellt dem XC40 ein Coupé zur Seite und bietet diesen C40 nur noch elektrisch an. Ein paar Newcomer aus China wie Aiways mit dem U5 oder MG mit dem ZS-EV stehen in den Startlöchern. Der neue Nissan Qashqai setzt auf Hybrid-Varianten. Zu den wenigen Elektroautos mit mehr Bodennähe, also ohne SUV-Anleihen, zählen der Audi etron GT, der BMW i4 sowie der Ioniq 5, mit dem Hyundai eine neue Submarke für E-Autos einführt.

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe neuer SUVs, die auf Verbrennungsmotoren setzen. Dazu zählen Hyundai mit dem Bayon und Opel, wo der Mokka nicht nur als E-Auto zu den Händlern rollt. Bei Toyota gibt’s den Yaris Cross. Aber es gibt auch größere Brummer wie den Renault Arkana als bürgerliche Antwort auf den BMW X6.

Maserati hat mit dem Grecale einen zweiten, etwas kleineren Geländewagen angekündigt. Als einer der letzten Sportwagenhersteller schickt Ferrari den Purosangue ins Gelände.

Die Elektromobilität erobert dieses Jahr auch ein neues Segment: Mit dem Artura legt McLaren den ersten Sportwagen für große Stückzahlen ans Kabel. Ein Plugin-Hybrid, dessen elektrische Reichweite bei gerade 30 Kilometern liegt.

Wer elektrisch auf die Überholspur will, kann sich auf Pininfarina Battista und den Rimac C-Two freuen, die mit jeweils knapp 1470 kW (2000 PS) und Preisen um die zwei Millionen Euro neue Maßstäbe setzen wollen.

Auch Mercedes springt auf den rollenden Zug: Für die neue C-Klasse ist schon ein Plug-in-Modell mit mehr als 100 Kilometern Reichweite angekündigt. Und den Kombi gibt es auch mit erhöhter Bodenfreiheit als Allterrain-Modell. (dpa)