Sonderveröffentlichung

Holz gewinnt an Bedeutung

Ressourcenschonende Architektur sorgt für Nachhaltigkeit

Montag, 13.05.2019, 05:14 Uhr

Gebäude aus Holz erfreuen sich zunehmender Beliebtheit – nicht nur bei privaten Bauherren. Foto: Michael Christian Peters
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Die Planer und Unternehmer des Deutschen Holzfertigbau-Verbands (DHV) sind ihrer Zeit voraus: Was sie seit Jahrzehnten praktizieren, ist heute begehrtes Know-how. Denn Gebäude aus Holz sind aktuell beliebter denn je – besonders in der Stadt findet der nachwachsende Rohstoff immer mehr Anhänger. Damit sind Holzbau und Stadt nicht länger Gegensätze. Vielmehr ließ der Holzbau in den zurückliegenden Jahren viele Architekten und Investoren mit neuen Ideen und Konzepten im urbanen Kontext aktiv werden. Sie zeigen, wie mit diesem Baustoff zusätzlicher Wohnraum in Städten geschaffen und zugleich die Wohn- und Lebensqualität gesteigert werden kann. Zahlreiche Beispiele energieeffizienter und nachhaltiger Gebäude aus Holz überzeugen nicht nur private und gewerbliche Bauherren, sondern zunehmend auch Kommunen und Behörden. 

Als CO²-neutraler Baustoff wird Holz in puncto Nachhaltigkeit und damit in der Klimaschutzdebatte eine wichtige Rolle zugewiesen. Deshalb hat man sich dafür ausgesprochen, die Verwendung von Holz generell, aber auch verstärkt in den Städten, zu fördern. Die konkrete Zielsetzung lautet, die Holzbauquote im Baubereich auf 30 Prozent zu steigern und den Einsatz energieintensiver Rohstoffe durch die Verwendung von einheimischem Hölzern zu verringern.

Mit dem in Deutschland hochentwickelten Holzbau lassen sich heute und zukünftig mehrere Ziele auf einmal erreichen: Die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum im städtischen Kontext, Klimaschutz durch die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs, die Errichtung energieeffizienter und werthaltiger Gebäude sowie ein wohngesundes Raumklima und ein menschengerechtes Wohnumfeld. (pm)

Einfach selber produzieren

Öko-Strom clever finanzieren
Strom vom eigenen Dach? Dieser Trend setzt sich auch weiterhin fort.Foto: SWK Bank/akz-o
Strom vom eigenen Dach? Dieser Trend setzt sich auch weiterhin fort.
Foto: SWK Bank/akz-o
Der Boom, eigenen Strom herzustellen, ist nach wie vor ungebrochen. Gegenüber 2016 wurden bereits im Jahr 2017 rund ein Drittel mehr Fotovoltaikanlagen auf Deutschlands Eigenheimdächern installiert. In greifbaren Zahlen ausgedrückt: Bis Ende 2017 zählte der Bundesverband Solarwirtschaft 55000 neue Solaranlagen im Privatbereich.

Tatsache ist aber auch: Zahlreiche Stromkunden in Deutschland müssen für das Jahr 2019 mit rund fünf Prozent höheren Kosten rechnen. Landauf landab haben mehr als 200 Versorger Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel angekündigt.

Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten kann sich die Investition in eine Ökostromanlage rechnen. Ab rund 10000 Euro kostet eine Fünf-Kilowatt-Fotovoltaikanlage für ein kleines Einfamilienhaus. Hinzu kommen noch die Installationskosten. Damit sich das Ganze auch schnell amortisiert, sollte auf eine geeignete Finanzierung geachtet werden.

So haben auf den Trend hin zu ökologischen Investitionen Kreditspezialisten mit neuen Produkten reagiert: „Mit unserem Ökokredit bieten wir die Möglichkeit, den vollständigen Anschaffungspreis und die Kosten der Installation inklusive der Mehrwertsteuer zu finanzieren“, erklärt der Geschäftsführer der SWK Bank, Ulf Meyer. Das Besondere: Der Ökokredit verfügt über einen festen effektiven Jahreszins in Höhe von 2,75 Prozent. Er ist somit bonitätsunabhängig. Trotzdem sind Laufzeiten bis 120 Monate wählbar.

Damit der „geerntete“ Sonnenstrom rund um die Uhr verfügbar ist, sind Batteriespeicher unverzichtbar. Inzwischen wird jede zweite neue Fotovoltaikanlage auf Deutschlands Eigenheimdächern mit einem Solarstromspeicher installiert. Auch diesen könne man gleich mit in die Finanzierung einbeziehen, betont Meyer. Mit solch passenden Finanzierungsprodukten und in Zeiten steigender Strompreise wird es für Hausbesitzer immer lohnender, eigenen Strom aus Solarenergie zu erzeugen. Zusätzlich können Verbraucher mit einem Speicher den eigenen Strom auch abends nutzen: zum Kochen, Auftanken eines Elektroautos über Nacht, für die Waschmaschine und den Fernseher oder zum Betreiben einer Wärmepumpe. (akz-o)

Über 170 Mitglieder im DHV

Die über 170 Mitglieder des Deutschen Holzfertigbau- Verbands (DHV) stehen privaten Bauherrn, Planern, Kommunen, Investoren und anderen Interessierten für Fragen zum Thema Holzbau jederzeit zur Verfügung. Unter www.d-h-v.de/mitgliedsbetriebe-suchen.html lassen sich deutschlandweit die Kontaktdaten der Holzbau-Unternehmen beziehungsweise der Architektur- und Ingenieurbüros finden.

Auskunft gibt aber auch gerne die DHV-Geschäftsstelle in Ostfildern unter 0711/2399654.
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