Sonderveröffentlichung

Ingenieure & technische Fachkräfte
Job und Studium in der IT

Master berufsbegleitend an der Universität Münster absolvieren

Montag, 25.03.2019, 13:01 Uhr

Im Verlauf des Studiums werden Kompetenzen in den Bereichen Business Intelligence, Daten- und Prozessmanagement, IS-Management, Software Engineering, IT-Recht, Supply Chain Management, Projektmanagement und Data Analytics vermittelt. Foto: Christoph Steinweg/WWU Weiterbildung
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Für eine Karriere in einem IT-Beruf wird ein einschlägiges Hochschulstudium immer wichtiger. Mehr als die Hälfte der Unternehmen im Bereich Informationstechnologie und Telekommunikation wollen stärker als bisher auf Master-Absolventen zurückgreifen, so Branchen-Insider. Aber deswegen den gut laufenden Job kündigen und auf ein geregeltes Einkommen verzichten?

Seit dem Bologna-Prozess gibt es dazu Alternativen. So ist es an der Universität Münster möglich, seinen Master of Science in IT-Management berufsbegleitend zu absolvieren. „Dieses Studium ist in seinem Ablauf und seiner Struktur auf die Bedürfnisse der im Beruf oft stark eingebundenen IT-Fachkräfte abgestimmt“, so Dr. Kristin Große-Bölting, Geschäftsführerin der WWU Weiterbildung, die den Studiengang in Kooperation mit der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der WWU anbietet. „Mit flexiblen Einstiegsterminen, überschaubaren Präsenzphasen und einer individuellen Gestaltung der Modulbesuche lässt sich das Studium mit dem Alltag kombinieren.“

»Das Studium ist auf die Bedürfnisse der im Beruf stark eingebundenen IT-Kräfte abgestimmt.«

Dr. Kristin Große-Bölting,
Geschäftsführerin der WWU Weiterbildung

Auf Informationsmanager in Industrie, Dienstleistung und Handel sowie leitende Angestellte der Bereiche Anwendungsentwicklung, Informationssystemstrategie, EDV-Koordination und Projektmanagement ist das Konzept des Programms abgestimmt. Auch Berater, die aktuelle Entwicklungen im Bereich des Informationsmanagements kennenlernen wollen, gehören zur Zielgruppe. Im Verlauf des Studiums werden Kompetenzen in den Bereichen Business Intelligence, Daten- und Prozessmanagement, IS-Management, Software Engineering, IT-Recht, Supply Chain Management, Projektmanagement und Data Analytics vermittelt. „Auch aktuelle Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit, Big Data oder Blockchain werden praxisnah behandelt“, erläutert Prof. Dr. Jörg Becker, Dozent und Wissenschaftlicher Leiter des Masters IT-Management.

Dabei profitieren die Teilnehmer des Studienganges sowohl von den Lehrbedingungen, als auch von den Ergebnissen aktueller Forschungsprojekte der Münsteraner Uni-Professoren. Denn die Konzeption und Durchführung des Studiengangs obliegt den Direktoren des Instituts für Wirtschaftsinformatik der WWU. Das Institut hat eine lange Tradition für erstklassige Lehre und erzielt in Hochschulrankings nach Angaben der WWU Weiterbildung dauerhaft Spitzenplätze.

Aus diesem Grund entschied sich eine ehemalige Absolventin, Anwendungsentwicklerin in der Agrarbranche, für Münster. Überzeugt habe sie auch die insgesamt 45 Tage umfassende Präsenzphase des zweijährigen Studiums, sagt sie in einer Mitteilung der WWU Weiterbildung. „Ein reines Online-Studium mit vollständiger Selbstorganisation hätte ich vielleicht nicht geschafft, da mein Job sehr einnehmend ist. Die Präsenzphase verpflichtet mich dazu, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.“

Weitere Informationen zum Studiengang gibt es unter www.wwu-weiterbildung.de/ITM oder bei Studiengangskoordinatorin Mirela Genius:, mirela.genius@uni-muenster.de, 0251/8 32 71 03.

Fachkräftemangel bremst Digitalisierung

Engpässe in Ingenieur- und Informatikerberufen verschärfen sich
Die bereits vorhandenen Engpässe in Ingenieur- und Informatikerberufen verschärfen sich deutlich. Im dritten Quartal 2018 waren monatsdurchschnittlich 130500 offene Stellen zu besetzen. Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot in den Ingenieur- und Informatikerberufen legt damit, verglichen zum Vorjahresquartal, noch einmal um 7,8 Prozent zu. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Ingenieurmonitor, den das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des VDI vierteljährlich erstellt.

Gleichzeitig ist das Arbeitskräfteangebot in Form von Arbeitslosen mit monatsdurchschnittlich 30390 Personen auf einen neuen Tiefstand gesunken. Die sehr hohe Nachfrage schlägt sich auch in einem neuen Beschäftigungsrekord nieder. Im ersten Quartal des Jahres 2018 wurden bundesweit rund 1,19 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Ingenieur- und Informatikerberufen verzeichnet – so viele wie nie zuvor und knapp ein Viertel mehr als noch im Vergleichsquartal des Jahres 2013. Die Informatikerberufe bildeten im dritten Quartal vergangenen Jahres mit monatsdurchschnittlich 44220 offenen Stellen die größte Kategorie des Stellenangebots in den Ingenieurberufen. Gesucht werden insbesondere Schnittstellenkompetenzen von IT und Elektrotechnik. Viele Unternehmen, speziell aus dem Mittelstand, suchen händeringend nach qualifiziertem Personal, um IT- und Digitalisierungsprojekte umzusetzen. Im Rahmen einer Mittelstandsumfrage der DZ Bank gaben zwei Drittel der Unternehmen an, Probleme bei der Mitarbeitersuche zu haben. (VDI)
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