Sonderveröffentlichung

Erweiterungsbau nach 2 ½ Jahren abgeschlossen

Eine Lernlandschaft der Moderne

Die Johann-Heinrich-Schmülling-Realschule hat ein neues Gesicht. Schulleiterin Claudia Tennstedt und Hausmeister Rainer Bexte freuen sich, dass der Schulalltag zumindest eingeschränkt wieder startet.

5.06.2020

Diese Schule hat ein ganz neues Gesicht bekommen – modern und am Puls der Zeit orientiert. Das passt zum Selbstverständnis der Johann-Heinrich-Schmülling-Realschule. So erklärt die Schulleiterin Claudia Tennstedt: Eine Schule, das sei nicht allein ein Gebäude. Schule sei vielmehr als Person zu betrachten, die auch viele Schätze in sich berge. Genau diese Schätze wollte man eigentlich zur geplanten offiziellen Eröffnungsfeier des Erweiterungsbaus der Bischöflichen Realschule im März präsentieren – eine Feedback-Kultur, eine christlich gelebte Botschaft sowie das christliche gelebte Menschenbild an der Schule, die Wertschätzung untereinander und vieles mehr. Die Feierlichkeiten und die offizielle Einweihung sind aufgrund der Corona-Entwicklung noch immer verschoben.

„Irgendwann dürfen wir wieder feiern, vielleicht im Rahmen unseres klassischen Herbstfestes, vielleicht wird es aber auch ein Frühlingsfest“, spekuliert die Schulleiterin. Jetzt haben die 10. Klassen die nagelneue Aula im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten eingeweiht. Wir können wirklich dankbar sein, dass das Bistum als unser Träger diese Schule nicht nur personell, sondern auch baulich so gut ausgestattet hat“, sagt die Schulleiterin Claudia Tennstedt zu dem abgeschlossenen Erweiterungsbau. Im Grunde ist dieser Neubau nun bereits der dritte Bauabschnitt auf dem Weg in die Schullandschaft der Moderne.

Schulleiterin Claudia Tennstedt zeigt die Kreuze aus Afrika, die die Schulräume erhalten werden.
Schulleiterin Claudia Tennstedt zeigt die Kreuze aus Afrika, die die Schulräume erhalten werden.

Den besten Überblick über die bauliche Entwicklung der Schule hat Hausmeister Rainer Bexte. „Die gute Seele des Hauses“, sagt Claudia Tennstedt über ihn. Er war früher selber Schüler dieser Schule, ebenso sein Vater, seine Schwester, seine Kinder sowie Nichten und Neffen. „Im ersten Bauabschnitt wurden 2009 die in die Jahre gekommenen Pavillons abgerissen“, erläutert Bexte, „dafür wurde der moderne Südflügel gebaut und 2011 bezogen.“ Danach war die Verwandlung des Küchentrakts in eine Mensa mit Schulküche dran. Als in einem dritten Schritt die Sanierungsmaßnahmen im Hauptgebäude anstanden, fiel die Entscheidung für einen Abriss mit anschließendem Neubau. Dieser wurde dann in zwei Schritten durchgeführt – beginnend mit den Fachräumen. Es folgte der Klassenraumtrakt.
 

Am 8. Januar 2020 konnte in dem neuen Schulgebäude wieder der Lernalltag starten. Und der hat sich den Anforderungen einer digitalen Lernwelt deutlich angepasst: Nachdem bereits zwei Smartboards im Südflügel zur Verfügung standen, haben jetzt alle Klassen und Fachräume elektronische Tafeln. Es gibt freies WLAN im ganzen Schulgebäude.

Die Fachräume, hier Chemie, sind mit modernster Technik ausgestattet. Elektronische Tafeln sind in jedem Klassen- und Fachraum jetzt Standard. Fotos: Monika Vornhusen
Die Fachräume, hier Chemie, sind mit modernster Technik ausgestattet. Elektronische Tafeln sind in jedem Klassen- und Fachraum jetzt Standard. Fotos: Monika Vornhusen

Ein Selbstlernraum ist mit 16 PC-Plätzen ausgestattet. Hinzu kommen zwei Wagen mit je 16 Mac-Books sowie ein Wagen mit 16 IPads für den Unterricht. Die eigene Schulplattform des Bistums diente gerade in der Corona-Zeit einem zügigen Start in die digitale Lernwelt.

Doch wer will schon digital zu Hause arbeiten, wenn man das stattdessen in einer so schönen und modernen Schule tun kann?
 


Bauliche Zahlen und Fakten

Rund zweieinhalb Jahre Bauzeit hat der Erweiterungsbau für die Bischöfliche Realschule in Warendorf in Anspruch genommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die rund 13,7 Millionen Euro an Herstellungskosten für das neue Gebäude mitsamt Freianlagen haben die bistumsgetragene Schule in eine höchst moderne Schullandschaft verwandelt. Im neuen Gebäude wurden sieben Klassenräume, drei Gruppenräume, neun Fachräume, eine Aula, ein Ganztagsbereich, Verwaltungsräume und Lehrerzimmer und ein ganz besonderer Raum geschaffen, der „FREI-Raum“. Hier kann Schulseelsorger Jens Hagemann eine perfekte Technik nutzen, um religiöses Leben in der modernen Schul-Welt „durchscheinen“ zu lassen.