Sonderveröffentlichung

Karneval in Hiltrup
Sicherheit zuerst 

Zugkommandanten und Ordnungshüter überwachen Spektakel

Donnerstag, 21.02.2019, 06:10 Uhr

Aus der Hölle auf den Wagen: Teuflisch gut findet dieses Trio den Karnevalsumzug in Hiltrup.
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Während am Samstag, 23. Februar, ganz Hiltrup Kopf steht und ausgelassen Karneval feiert, haben Zugkommandant Dennis Bürger (rundes Bild) und sein Mitstreiter Thomas Schwarzer ein wachsames Auge auf das fröhliche Spektakel. Sie sind dafür verantwortlich, dass das Event der Karnevalsgesellschaft Hiltrup (KGH) reibungslos über die Bühne geht.

Um 11.30 Uhr wird die Marktallee gesperrt. Es folgt das Aufstellen, Dennis Bürger und Thomas Schwarzer weisen dann jeder Truppe ihren Platz zu. „Wir sind sehr stolz, dass bei uns so viele Fußgruppen an den Start gehen“, sagt der Zugkommandant. Rund 25 Prozent der Teilnehmer würden laufen, der Rest auf einem Wagen mitfahren.

Sicherheit zuerst  Image 1
Schlängelt sich der kunterbunte Lindwurm durch den Stadtteil, stehen die beiden KGH-Aktiven permanent miteinander in Kontakt. „Ich bin ganz vorne auf dem Kommandowagen, Thomas schaut am Zug-Ende nach dem Rechten“, erklärt Dennis Bürger, der nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche weit über 100 EMails und WhatsApp-Nachrichten ausgetauscht hat – mit den Umzugsteilnehmern, der Polizei, dem Ordnungsamt und städtischen Vertretern. Schließlich muss allerhand geregelt werden, denn Sicherheit ist nicht verhandelbar. Von der Verkehrswacht Dortmund agieren jedes Jahr zehn Mitarbeiter als „Streckenposten“, berichtet Dennis Bürger.

Wenn es die Feiermeute längst in der Stadthalle bei DJ-Musik krachen lässt, begleiten der 44-Jährige und sein KGH-Kompagnon die Aufräumarbeiten nach dem Umzug: Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) beseitigen den Müll, Ordnungsamt und Polizei heben die Straßensperren auf. Anschließend gibt es für alle Helfer eine Stärkung.

Und erst danach – gegen 23 Uhr – gönnen sich die beiden Zugkommandanten der KGH „ein, zwei Feierabendbierchen“. Mehr nicht, schließlich muss tags darauf weiter aufgeräumt werden.

Trotz der großen Verantwortung: Dennis Bürger mag seinen Posten, übt er ihn doch bereits seit 2010 und damit seit dem ersten Umzug in Hiltrup aus: „Es ist ein harter Job, aber es macht auch unglaublich Spaß.“ Zugleich betont er: „Die Organisation des Umzugs ist keine Oneman-Show. Es funktioniert nur so gut, weil wir ein super KGH-Team aus Vorstand, Elferrat und Senatoren im Rücken haben. Auf deren Arbeit und Hilfe ist immer Verlass.“ (awi)

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