Sonderveröffentlichung

Die Nachfolge ist gesichert

Motivation und Vertrauen sind wichtig

Dienstag, 28.01.2020, 15:22 Uhr

Die Nachfolge ist gesichert: Josef und Beate Echterhoff haben zum Jahreswechsel das Ruder an ihren ältesten Sohn Steffen und Ehefrau Katharina übergeben. Foto: Simone Friedrichs
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Viele Betriebe, vor allem auch alteingesessene Gastronomiebetriebe, müssen schließen, weil ein Nachfolger fehlt. Anders ist das bei Familie Echterhoff: Hier haben zum Jahreswechsel Katharina und Steffen Echterhoff die beiden Restaurants „Das kleine Kartoffelhaus“ und „Zum neuen Herd“ von Beate und Josef Echterhoff übernommen.

Das Gasthaus „Zum neuen Herd“ wird in vierter Generation erfolgreich von Familie Echterhoff geführt. Schon Oma Ida und Mutter Johanna bewirteten dort die Gäste.

Im Jahr 1989 eröffneten Josef und Beate Echterhoff ihr Restaurant und nannten es „Zum neuen Herd“. Der gute alte Herd von Muttern indes erhielt einen Ehrenplatz, an dem er noch heute steht. Dass stets alle Gäste zufrieden sind, ist mitunter auf den besonders guten Teamgeist zurückzuführen. „Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital“, betont Josef Echterhoff. Und tatsächlich sind sowohl Mazlum Yagmurtasan als auch Kushtrim Papaj nach einigen Jahren der Lehre in ihren Ausbildungsbetrieb zurückgekehrt. Ohnehin gibt es bei den Echterhoffs so gut wie keine Fluktuation, das Betriebsklima stimmt einfach.

Auch der Generationswechsel ist gut vorbereitet. Katharina und Steffen Echterhoff absolvierten beide ihre Ausbildung zum Hotelfachmann/-frau auf Schloss Wilkinghege und lernten sich dort kennen und lieben. Steffen sammelte nach der Ausbildung Erfahrung als Assistant Manager in der Systemgastronomie L’Osteria in Münster und als Veranstaltungsleiter beim Studierendenwerk Münster. Katharina verschlug es nach der Ausbildung zum Parkhotel Hohenfeld, danach verbesserte sie ihre Vertriebs- und BWL Kenntnisse bei Pinolino Kinderträume und betreute schließlich bei Check 24 den Kundenbereich Tourismus und Hotel. Katharina und Steffen sind nach einem Wander- und Lehrjahr mit Stationen unter anderem auf einem Weingut mit angeschlossenem Restaurant in Neuseeland sowie Peru und Japan bereit, sich in Altenberge niederzulassen. „Unsere internationalen Erfahrungen werden wir behutsam nach und nach ein wenig mit einfließen lassen“, freut sich Steffen Echterhoff auf frischen Wind im Konzept.

Beginnen werden die beiden donnerstagabends mit einer kleinen mediterranen Karte. Eventuell werden dann im Laufe der Jahre donnerstags auch noch andere, internationale Spezialitäten ihren Weg ins Restaurant „Zum neuen Herd“ finden. Auch baulich wird noch einiges modernisiert. Die Toilettenanlagen sind bereits fertig und nun barrierefrei. Aber auch an die Kleinsten wurde gedacht und ein Wickeltisch direkt mit installiert. Der Parkplatz und die Außenbeleuchtung folgen als Nächstes. Hierbei wird alles auf LED umgestellt und neu gestaltet.
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