Sonderveröffentlichung

Bauen + Wohnen Ahlen
Kreative Wohnwelten schaffen

Mit einem Holzfußboden den Wohnraum individuell gestalten

Samstag, 16.03.2019, 09:54 Uhr

Parkett bringt von Natur aus einen Farbton mit sich, der vom Betrachter als warm und angenehm empfunden wird. Foto: vdp/parkett.de
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Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste – das gilt nicht nur beim Vorstellungsgespräch oder beim Geschäftsessen, sondern auch beim erstmaligen Besuch von Gästen in den eigenen vier Wänden. Neben einem gepflegten Gesamteindruck, harmonischen Farben und schicken Möbeln spielt dabei die Auswahl des Bodenbelags eine wesentliche Rolle. „Mit einem individuellen Parkettboden können Haus- oder Wohnungsbesitzer ihren Wohnraum ganz nach dem eigenen Geschmack gestalten und sich eines perfekten Auftritts sicher sein“, so Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp). 

Parkett bringt von Natur aus einen Farbton mit sich, der vom Betrachter als warm und angenehm empfunden wird. Das Material erlaubt sehr feine Variationen, denn es ist in Holzarten mit ganz unterschiedlicher Farbgebung erhältlich: Vom hellen Ahorn über die Rottöne von Buche und Kirschbaum bis hin zu einem fast schwarzen Braun, das nicht nur tropischen Hölzern vorbehalten ist, sondern das zum Beispiel auch von geräuchertem Eichenholz erreicht wird. Je nach Farbe, Verlegemuster und Oberflächenbehandlung lassen sich unterschiedliche Raumwirkungen erzielen: Bei kleineren und schmalen Räumen wie Fluren oder Durchgangsbereichen sollten helle Holzfarben die erste Wahl sein. Sie bewirken ein Gefühl von Leichtigkeit und lassen den Raum großzügiger erscheinen. Dominieren im Wohn-, Ess- oder Schlafbereich helle Möbel die Einrichtung, bilden dunkle Holzböden einen idealen Kontrast. Je lebhafter und unruhiger sich das Oberflächenbild des Holzbodens präsentiert, desto mehr lenkt das die Blicke des Betrachters auf ihn. Wer die Möbel besser in Szene setzen will, der sollte sich für eine gleichmäßige und harmonische Oberfläche entscheiden.

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Entscheidend für die Auswahl des geeigneten Verlegemusters sind der Einrichtungsstil und die Abmessungen des Raumes. Ob ein Raum optisch länger oder eher breiter wirkt, ist auch abhängig von der Richtung, in der die Parkettstäbe oder Dielenelemente verlegt werden. „Mit einem quer verlaufenden Parkettmuster kann man einen langen, schmalen Raum beispielsweise etwas gleichmäßiger erscheinen lassen“, empfiehlt Schmid. Das Fischgrätmuster kann sowohl in Längsrichtung die Länge des Raumes, als auch quer verlegt die Breite hervorheben. Mosaikparkettböden, die aus kleinen Elementen zusammengesetzt werden, vergrößern die Fläche optisch. Klassische Verlegemuster wie Kassettenböden, Würfel- und Flechtmuster wirken hingegen neutral und passen zu vielen Einrichtungsstilen. Großformatige Dielen betonen große Flächen und sorgen durch ihre langen Linien für eine optische Gliederung. (vdp/hb)


An Barrierefreiheit denken

Worauf bei einer Renovierung zu achten ist
Ein neues Badezimmer, andere Terrassentüren, Frischzellenkur für die Küche: Im eigenen Heim gibt es immer mal wieder etwas zu renovieren. Dabei lohnt es sich, schon relativ früh an die Barrierefreiheit zu denken, heißt es im Magazin „Sechs + Sechzig“.

Im Bad spricht zum Beispiel auch für junge und fitte Menschen nichts dagegen, frühzeitig eine ebenerdige Dusche einzubauen. Gleiches gilt für einen schwellenlosen Zugang zu Balkon oder Terrasse. Und in der Küche lassen sich Backofen und Kühlschrank auf Augenhöhe verlegen.

Beratung zur Barrierefreiheit daheim gibt es zum Beispiel von Architekten oder Ingenieuren, auch Handwerker haben dazu eventuell hilfreiche Tipps. Informationen zu Fördermitteln bietet die KfW-Förderbank, die auch eine App zum altersgerechten Umbau entwickelt hat. (dpa)

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