Sonderveröffentlichung

Sperriges nur gut gesichert im Auto transportieren

Ladung kann gefährlich werden

Ob Kiste, Stuhl oder Teppich: Die eingeladenen Sachen müssen im Auto gut gesichert werden. Foto: dpa

20.06.2020

Nur richtig gesichert dürfen Autofahrer ihre Ladung transportieren. Das gilt auch für den Einkauf aus dem Baumarkt oder Möbelhaus, berichtet der ADAC. Schweres verpackt man am besten im Kofferraum so weit unten wie möglich, auch der Fußraum kann sich anbieten. Die eingeladenen Sachen müssen mit geeigneten Gurten gesichert werden. Um die Rücksitzlehne zu verstärken kann man deren Gurte diagonal verschließen.

Wer viele Kleinteile gekauft hat, bringt sie am besten in gesicherten Boxen unter. Zerbrechliches kann in Decken gehüllt werden. In den Bereich der vorderen Sitzreihe sollte aus Sicherheitsgründen gar nichts ragen. Was von der Länge nicht ins Auto passt, verstauen Autofahrer lieber in einen Anhänger oder organisieren sich einen Transporter.

Wie gefährlich ungesicherte Ladung ist, zeigt ein aktueller Test des Autoclubs. Einen kompakten Kombi beluden die Tester mit Möbelpackungen und Kleinteilen mit einem Gewicht von 145 Kilo und simulierten einen Crash mit 45 km/h – also Stadtverkehrstempo. Bei ungesicherter Ladung hätten die Insassen mit schweren bis lebensbedrohlichen Verletzungen rechnen müssen. Ohne erhöhtes Risiko dagegen verlief der Crashtest, wenn die Ladung mit Gurten gesichert und Kleinteile vor dem Umherfliegen gesichert wurden.

Wer sich nicht an das Gebot der Ladungssicherung hält, muss mit Bußgeldern ab 35 Euro rechnen, bei Gefährdung anderer kommt zudem noch ein Punkt in Flensburg dazu. Werden andere dadurch verletzt oder sogar getötet, kann man wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung belangt werden. (dpa)