Sonderveröffentlichung

Licht von allen Seiten

Mit modernen Dachfenstern wird es überall hell und gemütlich

Samstag, 14.12.2019, 12:15 Uhr

Dachfenster sorgen für viel Tageslicht und lassen sich auch beim Innenausbau – zum Beispiel des Dachgeschosses – einplanen.                     Foto: VFF/Velux
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Dunkle Dachgeschosse gehören in immer mehr Ein- und Mehrfamilienhäusern der Vergangenheit an. Möglich machen das – neben einer nachgerüsteten Dachdämmung – vor allem moderne Dachfenster. „Dachfenster gibt es heutzutage in allen möglichen Formen und Ausführungen. Wichtig ist dabei: Man sollte den passenden Sonnenschutz nicht vergessen“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange.

Drei Stellen kommen für ein Dachfenster in Frage: Der Giebel, die Gaube und das Dach selbst. Im Giebel und der Gaube sitzen zumeist diejenigen Fenster, wie sie auch in der Fassade verbaut werden, es gibt aber auch großflächige Giebelfenster, die die gesamte Wandfläche ausfüllen. Im Dach hingegen heißen diese Fenster „Dachflächenfenster“ und können so groß wie ein normales Fenster sein, aber auch bodentief ausgeführt werden oder über die ganze Dachfläche verlaufen. „Mal abgesehen von statischen Erwägungen ist im Dach vieles möglich. Vom Schwingfenster über das Klapp-Schwingfenster bis hin zu Balkon-, Kniestock-, Cabrio-Dachflächen- und Panoramafenstern reicht das Angebot. Auch umlaufende Schrägelemente oder schöne Gaubenfenster können in Frage kommen und das Obergeschoss in eine wohltuende Lichtoase verwandeln“, so Lange. Nicht vergessen werden sollte dabei allerdings immer der passende Sonnenschutz: In Frage kommen Fenster mit Sonnenschutzverglasung sowie ein außen angebrachter oder ein innen vorm Fenster angebrachter Sonnenschutz, den es in allen möglichen Ausführungen, Formen und Farben gibt. Der außenliegende Sonnenschutz schützt vor allem vor Hitze beziehungsweise in Form von Rollläden vor Hitze, Helligkeit und auch Schall. Innenliegender Sonnenschutz kann dagegen nur bedingt als Hitzeschutz dienen, sondern funktioniert gut als Verdunkelung, Blend- und Sichtschutz. „Wichtig ist dabei eine einfache Bedienbarkeit sowohl des Dachflächenfensters als auch des Sonnenschutzes. Die Automation hat hier in den vergangenen Jahren riesige Fortschritte gemacht und macht das Öffnen und Schließen der Lichtspender und der Sonnenschutzeinrichtungen zum Kinderspiel.“ Vor Hagel schützt das seit Jahren für Dachfenster obligatorische Verbundsicherheitsglas und die Kälte bleibt in Frühling, Herbst und Winter dank modernster Wärmedämmeigenschaften heutiger Fenster ebenfalls vor der Tür. „So steht einem schönen Frühstück zu zweit oder einem gemütlichen Lesenachmittag im Dachgeschoss auch bei schlechtem und ungemütlichem Wetter nichts mehr im Wege und wenn es dunkel ist, kann man wunderbar die Sterne betrachten“, schließt Lange. (VFF/DS)
  

Expertentipp

Die Mitarbeiter im Fachhandel wissen genau, welche Dachfenster es gibt und ob diese im Einzelfall für das Eigenheim geeignet sind. Also einfach fragen.

Eine Sache für den Fachmann

Parkett lässt sich mehrfach überarbeiten
Parkett lässt sich mehrfach überarbeiten – aber besser nicht von Laien. Das rät die Heimwerker-Schule DIY-Academy. Zwar lässt sich der Boden mehr als nur einmal abschleifen, um Kratzer und Flecken zu entfernen – allerdings nur im Millimeterbereich. Die Gefahr, dass Laien zu viel wegnehmen und den Boden damit auch zerstören, ist daher hoch.

Wie häufig Parkett sich abschleifen lässt, hängt von der Stärke der Laufschicht ab, erläutert der Verband der Deutschen Parkettindustrie. Diese sei bei Mehrschichtparkett zwischen 2,5 und sechs Millimetern dick, bei Massivparkett bis zu 22 Millimeter. In der Regel werden jeweils 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen. Der Verband erläutert, dass bei vier Millimetern Stärke der Boden bis zu zweimal aufgearbeitet werden kann und immer noch eine ausreichend dicke Laufschicht übrig sei.

Gleiches gilt auch für Wasserflecken auf dem Boden, Risse im Holz oder Abplatzungen: Hier sollte man besser einen Profi zurate ziehen, rät die DIY Academy. (dpa)
  

Nussbaum und Eiche besonders gut geeignet

Holzboden über der Heizung?
Über einer Fußbodenheizung kann ein Holzboden verlegt werden. Grundsätzlich ist das mit allen Holzarten möglich, erklärt der Verband der Deutschen Parkettindustrie. Eiche, Nussbaum und tropische Hölzer seien jedoch besonders geeignet. Bei wechselnder Wärme und Luftfeuchtigkeit im Raum quellen sie vergleichsweise weniger auf oder ziehen sich zusammen.

Für eine optimale Wärmeübertragung empfiehlt der Verband, das Parkett vollflächig mit dem Unterboden zu verkleben. Durch den festen Kontakt zum Untergrund bilden sich keine isolierenden Luftschichten in den Zwischenräumen.

Der Nutzer kann die Eigenschaften des Holzes bewahren: Damit es nicht austrocknet, ist eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von circa 50 Prozent optimal. Die Holztemperatur sollte im Winter bei etwa 24 Grad liegen. (dpa)
  
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