Sonderveröffentlichung

Neuauflage für den Mercedes GLA

Lifestyle im kompakten SUV

Kürzer, dafür geräumiger und höher: Die zweite Generation des Mercedes GLA steht bei den Händlern.

23.05.2020

Zwei Jahre nach dem Start der neuen A-Klasse legt Mercedes auch das artverwandte Klein-SUV GLA neu auf. Nach zwei Limousinen mit unterschiedlichem Radstand, dem Mini-Van B-Klasse, dem Siebensitzer-SUV GLB und dem schnittigen CLA nebst Shooting-Brake-Kombi markiert der GLA die achte und letzte Ausbaustufe der Stuttgarter Kompaktfamilie, die inzwischen die größte im Mercedes-Angebot ist. Erhältlich ist der GLA ab sofort, die Preise starten bei 37 270 Euro.

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Dafür bekommt man den GLA 200 mit einem zusammen mit Renault entwickelten Vierzylinder-Benziner, der 120 kW (163 PS) mobilisiert – die vergleichbare A-Klasse kostet rund 6500 Euro weniger. Darüber rangiert der 165 kW (224 PS) starke GLA 250, an der Spitze steht das AMG-Modell GLA 35 mit 225 kW (306 PS) bereit; die noch stärkere 45er-Ausbaustufe folgt später. Dieselseitig bietet Mercedes drei Triebwerke mit 85 kW (116 PS) bis 140 kW (190 PS) an. Die stärkeren Motoren sind optional oder serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet, außerdem fahren alle mit Doppelkupplungsgetriebe vor.

Für die erste Ausfahrt haben wir im GLA 250 4Matic (ab 44 381 Euro) Platz genommen. Mit 350 Newtonmeter Drehmoment hat der Ottomotor keine Probleme, den 1,6 Tonnen schweren Benz zügig in Bewegung zu setzen; im scharfen Sportmodus hastet der GLA beim Gasgeben mitunter sogar ruppig los. Die Hundertermarke erreicht der 250er in 6,7 Sekunden, Schluss ist bei 240 km/h. Der Normverbrauch liegt bei rund sieben Litern. In der Praxis allerdings laufen selbst beim gemütlichen Sonntags-Ausflug übers Land deutlich über neun Liter je 100 Kilometer durch die Benzinleitung, und auf der Autobahn sind zweistellige Werte keine Seltenheit.

Im Gelände macht der GLA jetzt eine bessere Figur: Über 14 Zentimeter Bodenfreiheit und ordentliche Böschungswinkel erlauben zumindest kleinere Ausflüge in die Botanik. Der Neue orientiert sich optisch am großen Bruder GLC, wartet mit einer bulligeren Front auf und ist um mehr als zehn Zentimeter höher als bisher. Sogar im Fond können Erwachsene ganz ordentlich reisen. Der Kofferraum dagegen ist mit 420 bis 1420 Litern eher durchschnittlich. Praktisch: Eine um 14 Zentimeter verschiebbare Rückbank bringt Variabilität–allerdings nur gegen Aufpreis.

Extra ankreuzen muss man auch das Rundum-Sorglos-Paket in Sachen Assistenzsysteme mit Abstands-Halter und Lenk-Unterstützung. Serie sind dagegen Spurhalter, Notbrems-Funktion und Tempolimit-Erkennung. Auch das MBUX-Bediensystem gehört zum Standard, mit digitalen Instrumenten und Infotainment-Bildschirm. In der höchsten Ausbaustufe thronen zwei jeweils 10,25 Zoll große Displays auf dem Armaturenbrett und der GLA reagiert auf Eingaben per Touchpad, direkt mit dem Finger auf dem Bildschirm, über die Sensor-Flächen am Lenkrad oder Sprachbefehl.

Wie die A-Klasse wird auch der GLA bald als Plugin-Modell erhältlich sein. Das SUV setzte auf den gleichen Antriebsstrang mit 160 kW (218 PS) und bis zu 70 Kilometern Elektro-Reichweite. (sp-x)