Sonderveröffentlichung

Bauen & Wohnen
Mit einem Hauch Nostalgie

Die eigenen vier Wände mit Fellen, Farben und Filz gemütlich gestalten

Montag, 05.11.2018, 13:59 Uhr

Warme Töne in Farben des Herbstlaubs schaffen eine kuschelige Atmosphäre im Raum, Foto: dpa/blomus
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Wenn es draußen kühler wird, wollen sich viele daheim einkuscheln können. Doch was macht ein Zuhause gemütlich?

Da sind zum einen die Farben – hier sind warme und zurückhaltende Töne gut. Dazu gehören alle Schattierungen von Gelb über Orange bis Rot–die Farben des Herbstlaubes also. Hinzu kommen Grau und Brauntöne wie Kaffee, Nougat und Schokolade.

Allerdings sollte man es damit auch nicht übertreiben. „Clever ist es, mit frischen Farben Akzente zu setzen“, rät Farbexpertin Hildegard Kalthegener aus Lorsch (Hessen). „Also zum Beispiel Tannengrün und Petrol zu warmen Nuancen zwischen Milch und Honig, Goldocker und Karminrot.“

Eine aktuell im Design angesagte Farbe ist Ultra-Violett–die thematisch auch in Richtung Weihnachten geht und daher im Herbst und Winter vermehrt im Handel auftauchen könnte. Sie wirkt vor allem in Kombination mit Weiß, Olivgrün oder Senfgelb.

Sehr gefragt und mit vielen Farben gut kombinierbar ist Messing – nicht nur als Material, sondern auch als Farbe. Dazu rät Trendforscherin Gabriela Kaiser auch bewusst beim Wunsch, mehr Wärme in die Wohnung zu bringen.

Wärme und Atmosphäre schaffen auch viele Stoffe für Gardinen, Kissen und Wohndecken. Sie im Herbst hervorzuholen, liegt daher nahe. Ein Tipp: Bei den Decken sollte man auch nicht sparen, sondern ruhig mehrere davon über Sofa und Sessel drapieren.

Insgesamt heißt es bei den Materialien: zurück zur Natur. „Der Trend geht weg von den Kunstfasern hin zu den natürlichen Stoffen wie Leinen, Baumwolle, Filz, Samt und Cord. Auch wenn diese Materialien viel empfindlicher sind als die pflegeleichten Kunstfasern“, sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Sie erklärt sich die Beliebtheit der ursprünglichen Materialien so: Die Menschen kennen diese Stoffe von den Eltern und Großeltern. Sie sind damit ein Stück alte Heimat. Und ein Hauch Nostalgie und Heimatgefühl sind in der schnelllebigen Welt vielen wichtig.

„Schon länger im Trend sind Felle“, so Kaiser. Sie sehen nicht nur gemütlich aus, sondern wärmen auch noch. Das Gleiche gilt für Filz.

Einen großen Einfluss auf die Wohnatmosphäre hat das Licht. Hier kann man viel falsch machen. Eine sehr helle Deckenleuchte beschert eine nüchterne Stimmung. Für Gemütlichkeit sorgt dagegen eine punktuelle Beleuchtung, zum Beispiel mit Stehlampen, Tischleuchten oder einer tief hängenden Leuchte über dem Beistelltisch.

Die Klassiker für eine gemütliche Stimmung sind Laternen und Kerzen – und zwar auch in Zeiten von LED mit simuliertem Feuer. „Das ist eben ein Ur-Element, richtige Kerzen sind nach wie vor äußerst gefragt“, sagt Trendanalystin Kaiser. (dpa)

Eventuell ohne Genehmigung

Terrassendach errichten
Für den Bau eines Terrassendachs brauchen Eigentümer in der Regel eine Baugenehmigung. Gleiches gilt für einen Wintergarten oder eine Pergola. Doch je nach Größe des Daches und dem Wohnort lässt sich das Genehmigungsverfahren unter Umständen umgehen – indem Bauherren etwa ein etwas kleineres Dach anbringen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin hin. Man sollte sich genau erkundigen, ob man eine Genehmigung braucht und welche Abstandsregeln zum Nachbarn einzuhalten sind. Je nach Bundesland variieren die Vorgaben, denn die Landesbauordnungen unterscheiden sich. Auskunft kann etwa das Bauaufsichtsamt der zuständigen Kommune geben. (dpa)

Thermofolie hilft sparen

Dünne Wände sind unter Umständen nicht gut isoliert. Wenn vor ihnen ein Heizkörper platziert ist, entweicht die Wärme dann eher nach draußen. Dagegen hilft eine wärmereflektierende Folie - sie wird einfach auf die Wand hinter dem Heizkörper geklebt, rät das Institut für Wärme und Oeltechnik. Dünn können etwa die Wände hinter einer Nische sein, in der der Heizkörper steht. (dpa)

Verstopfungen vermeiden

Spült man Essensreste durch die Toilette, drohen die Abwasserrohre zu verstopfen. Und Ratten werden angelockt. Darauf weist das Umweltbundesamt hin. Außerdem erhöhen die Essensreste die Kosten für die Abwasserreinigung, die auf die Verbraucher umgelegt werden. Essensreste gehören in den Restmüll. (dpa)

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