Sonderveröffentlichung

Corona-Jahr 2020: Unser Weihnachten wird anders als sonst

Mit einer Extraportion Glitzer

Unser Weihnachtsbaum einmal anders Foto: Simone Friedrichs

4.12.2020

Statt großer Geschenke Hoffnung und Perspektive für ein Kind in Afrika: In diesem Jahr verzichten wir gerne auf Präsente und geben das Geld anders aus – für eine Patenschaft. Feiern also einmal komplett anders? Nicht ganz. Denn auf das leckere und festliche Essen werden wir natürlich nicht verzichten. Und die Zutaten dafür besorgen wir natürlich beim Händler in der Nachbarschaft. Und den Weihnachtsbaum gibt‘s selbstverständlich auch. -dj-

Wir bleiben in diesem Jahr zu Hause. Die Verwandtenbesuche in Ostfriesland fallen vorsichtshalber aus. Damit trotzdem alle wissen, dass wir an sie denken, gibt es ganz viele selbst gemachte Geschenke: Marmelade, Plätzchen, Leckereien aus dem eigenen Garten. Demnächst macht sich außerdem ein riesiges Paket auf den Weg zu Opa – vollgepackt mit Ninjago-Figuren, plüschigen Glitzerteilen in Rosa und Pink für Nichten und Neffen, erfüllten Wünschen oder etwas zum Lesen für Geschwister, Schwager und Schwägerin und viele schöne Dinge für alle, die sonst mit uns „unter dem Weihnachtsbaum“ feiern. Wir hoffen, dass ihr gesund bleibt. -cba-

Ority

Eine Nummer kleiner geht’s auch: Nachdem wir im vergangenen Jahr schon – nach einem schweren Fahrradunfall meines Vaters – Weihnachten in der Reha-Klinik „feiern“ mussten, wollen wir dieses Jahr nicht komplett aufs Fest verzichten. Heiligabend fahren meine Verlobte und ich zu meinen Eltern nach Bocholt. Meine Schwester kommt ebenfalls. Bei uns steht also die (Kern-)Familie im Vordergrund – irgendwie ja auch eine Rückbesinnung auf das Wesentliche. -jpj-

Unser Baum steht schon jetzt im Wohnzimmer, erstmals ein künstlicher. Das wird nicht automatisch heißen, dass uns nie wieder eine echte Nordmanntanne ins Haus kommt – aber da in diesem Jahr Adventsausstellungen und Weihnachtsmärkte sowie Besuche und auch spontane Treffen mit Nachbarn und Co. ausfallen, wollten wir schon am ersten Advent einen Baum mit vielen Lichtern in der guten Stube haben. Und bis Weihnachten hält ja nun mal der echte nicht. Allerdings haben wir uns dann auch bewusst für eine extravagante Version entschieden – jetzt erst mal nur mit Beleuchtung; zum Fest bekommt sie dann auch noch glitzernde Kugeln und Lametta. -sf-

Mit der Vorfreude zweier Grundschulkinder auf Weihnachten zu jonglieren, ist Drahtseilakt genug – da kommt es mir gerade recht, dass es keine Termine oder Zwänge von außen gibt. Wir alle, Kinder wie Eltern, können machen, was wir wollen, und das werden wir genießen – vom Frühstück im Schlafanzug bis hin zum Spaziergang mitten in der Nacht. Und das Gute an Weihnachten ist, dass selbst Corona es nicht schafft, dass das ausfällt. Die Geschenke habe ich vorsichtshalber schon gekauft und verpackt. So kann auch ich die ganze Vorfreude genießen. -kes-