Sonderveröffentlichung

Kompliment, altes Haus
Modernisieren und sparen

Veraltete Heizungsanlagen verbrauchen zu viel Energie

Samstag, 20.07.2019, 12:09 Uhr

Das Prüfen der Heizungspumpe ist fester Bestandteil des Heizungschecks. Mit dem Prüfverfahren kann der Fachhandwerker nach nur knapp einer Stunde konkrete Einsparmöglichkeiten aufzeigen. Foto: ZVHKS
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Mehr als 15 Millionen Heizungsanlagen und somit rund 75 Prozent des deutschen Bestandes dürften Schätzungen zufolge technisch veraltet sein. Würden diese Anlagen energetisch modernisiert, könnten etwa 13 Prozent des Endenergieverbrauchs eingespart werden. Mit einem Heizungscheck durch den Fachhandwerker lässt sich die Notwendigkeit einer Modernisierung der Heizung überprüfen.

Nach nur knapp einer Stunde wird der Fachmann im Regelfall konkrete Einsparpotenziale aufzeigen können. Die Kosten für das Prüfverfahren, das alle relevanten energetischen und technischen Aspekte der Heizung umfasst, liegen bei etwa 120 Euro im Einfamilienhaus. Die komplette Anlage wird im Hinblick auf ihre energetische Qualität bewertet. Untersucht werden sowohl der Heizkessel, die Dämmung der Rohrleitungen, die Regelung der Heizkörper als auch die Abstimmung des kompletten Systems im Gebäude. Örtliche SHK-Ansprechpartner findet man über eine Handwerkersuche in Internet unter www.wasserwaermeluft.de. Neben technisch überholten Kesseln sind die bei einem Heizungscheck am meisten vorgefundenen Verursacher unnötiger Kosten der fehlende hydraulische Abgleich, zu groß geratene Heizkessel, ungeregelte Heizungspumpen und nicht voreinstellbare Thermostatventile an den Heizkörpern. Alternativ zum Austausch der Heizung können bereits geringinvestive Verbesserungen – wie etwa der Einbau eines neuen Thermostatventils mit hydraulischem Abgleich sowie die Optimierung der Regelung – die energetische Effizienz des Systems verbessern und Energiekosten spürbar senken.

Neben der Heizung in Sachen Energieeffizienz sollte man wegen der Wohnqualität den Fokus auch auf die Gebäudelüftung legen. Moderne Wohnungslüftungsanlagen sorgen in neuen und sanierten Gebäuden für eine kontrollierte Zirkulation der Luft. Einhergehend mit dem energiesparenden Faktor der Wärmerückgewinnung sind es vor allem Komforteigenschaften wie die Verringerung der Luftfeuchtigkeit, die durchgehende Lüftung der Wohnung oder auch das Vermeiden von externen Luftbelastungen etwa mit Feinstaub, die die Wohnqualität verbessern. (djd)

Mit Durchblick

Ob Neubau oder Sanierung – individuelle Fassadengestaltung ist ein sichtbares Zeichen für den Geschmack der Baufamilie. Der stilsichere Einsatz farbiger Flächen gewinnt an Bedeutung, denn gute Farbharmonie zeichnet sich auch durch Kontraste aus und bezieht die Architektur mit ein. Vor allem hinterlüftete Fassaden bieten dank innovativer Schutzbahnen für die Dämmschicht einen sehr großen gestalterischen Spielraum. Ob Holz, Glas oder Metall – die Fassade kann durchbrochen und „durchsichtig“ werden, gibt den Blick frei auf die dahinterliegende farbige Fassadenbahn. Kein Wunder also, dass offene Fugen, transparente Bekleidungen und Fassadenelemente aus gelochtem Blech oder Streckmetall sich wachsender Beliebtheit erfreuen. (txn)
  
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