Sonderveröffentlichung

Mit der Rückenschule 2.0 gegen das Kreuz mit dem Kreuz

Motto: „Kein Bock auf Rücken“

Im Rahmen der Woche der Rückengesundheit wird unter anderem erklärt, wie man seinen Arbeitsplatz im Homeoffice rückenfreundlich gestalten kann. Foto: Colourbox

9.03.2021

Kein Bock auf Rücken? Dann aufgepasst! Am 15. März ist wieder Tag der Rückengesundheit und dieser läutet in diesem Jahr die erste digitale Themenwoche rund um die Rückengesundheit ein. Bei der Initiative des Bundesverbandes deutscher Rückenschulen (BdR) und der Aktion Gesunder Rücken (AGR) dreht sich dieses Mal alles um die Rückenschule 2.0. Dabei handelt es sich um ein wissenschaftlich fundiertes, alltagsnahes Maßnahmenpaket zur Ganzheit – in diesem Jahr coronabedingt in passenden Formaten, ganz digital. Im Rahmen der Woche der Rückengesundheit (Montag, 15. März, bis Freitag, 19. März) stellen Experten Betroffenen und interessierten Laien an fünf Themenabenden in Live-Vorträgen und Workshops alltagstaugliche Tipps, lizenzierte Programme und Konzepte zur Rückengesundheit vor. Wer sich unter www.tdr.digital anmeldet, erhält während der Themenwoche regelmäßige Reminder sowie die tägliche Themenvorschau.

Laut einer Auswertung der Techniker Krankenkasse ging 2020 jeder zwölfte Tag von Krankschreibungen auf das Konto von Rückenleiden. In den meisten Fällen gibt es für Rückenbeschwerden keine klare Ursache. Häufig sind sie ein Zusammenspiel aus Bewegungsmangel, Stress, falscher Haltung und einer mangelhaften Ergonomie. Geschlossene Sportstätten, Fitness-Studios, Home-Office und Rückenschulen tun ihr Übriges, dass Rückengesundheit dieser Tage nur mit vermehrter Eigeninitiative möglich ist.


»Wir möchten Menschen zeigen, wie sie ihr Umfeld, ihren Arbeitsplatz, ihr Zuhause so gestalten können, dass Rückenschmerzen vermieden werden.«

Detlef Detjen, Aktion Gesunder Rücken


Genau hier setzt die Rückenschule 2.0 an, die in jedem Jahr mit neuem Motto daherkommt, unter dessen Dach die einzelnen Live-Vorträge und Workshops stehen. Außerdem können alle Beteiligten im Live-Chat und in Diskussionsrunden im direkten Austausch mit den Referenten ihre Fragen stellen. 2021 ist das Jahr, in dem Interessierte „Kein Bock auf Rücken“ haben. „Die Rückenschule ist ein Maßnahmenpaket aus vielfältigen Lern- und Trainingseinheiten, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Orthopädie, Sport- und Ernährungswissenschaften sowie Psychologie fußt“, so Ulrich Kuhnt, Vorstandsmitglied im Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR). „Damit wollen wir eine alltagstaugliche Anleitung zur Selbsthilfe für jedermann bieten. Es geht darum, für sich persönlich zu entdecken, was dem eigenen Rücken gut tut.“

Die Woche der Rückengesundheit ist schließlich ganz Betroffenen und Interessierten gewidmet. Sie beginnt am Tag der Rückengesundheit am 15. März mit dem Themenbereich Ergonomie. An diesem Tag erläutert Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken (AGR), wie ergonomisches Sitzen und Liegen die Rückengesundheit beeinflusst. „In unserem Alltag sind wir von allerlei Dingen umgeben, die wir als selbstverständlich betrachten. Ob aber zum Beispiel der Bürostuhl in meinem Home-Office wirklich rückenfreundlich ist, darüber machen sich nach wie vor zu wenige Menschen Gedanken“, erläutert Detjen.“

Am Dienstag stehen Faszien im Fokus, am dritten Tag widmen sich Sportwissenschaftler dem Thema sensomotorisches Training. Dabei erklären sie, wie sich die dafür wichtigen wirbelsäulennahen Muskeln durch entsprechende Übungen trainieren lassen. Am Donnerstag werden unter anderem Übungen für zuhause gezeigt.

Zum Abschluss der Woche wird am Freitag erläutert, wie Psyche und Rücken in Verbindung stehen – und wie sich durch Yoga und Pilates Entspannung und Achtsamkeit trainieren lassen. (ots)

■ Ausführliche Informationen zur Themenwoche auf der gegenüberliegenden in Artikel Persönliche Fragen erwünscht