Sonderveröffentlichung

Pfaff-Nähmaschinen Kosmeier
Neue Räumlichkeiten bezogen

Kathrin Weitkamp und ihr Vater Ulrich Kosmeier haben viel Platz zum Gestalten

Samstag, 29.12.2018, 08:21 Uhr

Geschäftsführer Ulrich Kosmeier und Tochter Kathrin Weitkamp führen das Familienunternehmen Pfaff an einem neuen Standort fort. Foto: acf
Gerne wären Kathrin Weitkamp und Ulrich Kosmeier dem Standort in der Innenstadt an der Königsstraße 44 treu geblieben, doch leider konnte der Mietvertrag nach dem Tod ihres Vermieters nicht weiter fortgeführt werden. „Der Umzug an die Warendorfer Straße findet jetzt zwischen den Jahren statt. Die Nähmaschinen müssen sowohl aus den Regalen als auch aus der Werkstatt zur neuen Adresse gebracht werden. Dabei helfen die ganze Familie und viele Freunde, denn die Zeit ist mit den paar Tagen knapp bemessen“, sagt Kathrin Weitkamp.

Seit rund 66 Jahren betreibt Familie Kosmeier bereits das Spezialgeschäft für Nähmaschinen. Im Jahr 1951 übernahmen Heinz und Annemarie Kosmeier den Pfaff-Betrieb, der nun von Sohn Ulrich und dessen Tochter weitergeführt wird. Bis Heiligabend lief der Verkauf noch am altbewährten Standort an der Königsstraße und am kommenden Mittwoch, 2. Januar, will der Familienbetrieb schon an der Warendorfer Straße wieder die Türen für die Kunden öffnen. Das Geschäft an der neuen Adresse bietet viel Platz zum Gestalten: „Dank eines ausgeklügelten Raumkonzeptes mit Schiebewänden können die Räumlichkeiten ganz individuell genutzt werden“, verrät Kathrin Weitkamp. Alles andere bleibe aber noch streng geheim. „Wir haben die Fenster extra abgehangen, damit man vorab noch nicht so viel sehen kann“, ergänzt sie.

Chef von Pfaff-Nähmaschinen ist und bleibt auch am neuen Standort der 61- jährige Ulrich Kosmeier. Seit vier Jahren ist Kathrin Weitkamp ebenfalls mit im Geschäft. „Als damals meine Oma gestorben ist, mussten wir uns entscheiden, ob ich mit einsteige oder ob wir den Laden aufgeben“, sagt sie. „Da ich damals mit meinem Mann noch in Bielefeld wohnte und als studierte Sozialpädagogin eigentlich andere berufliche Pläne hatte, habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärt die Juniorchefin.


Nähmaschinenhaus Kosmeier Münster

Ihr Ehemann Florian Weitkamp ist bis Mai noch in Elternzeit und hilft beim Umzug des Familienbetriebs tatkräftig mit. Schneidern sei dem Betriebswirt zwar nicht mehr fremd, er hilft aber gerne lieber mal dem Schwiegervater bei Reparaturen. Diese sind nämlich der Schwerpunkt des Geschäfts. „Wir können Ersatzteile für alle Fabrikate bekommen und reparieren diese auch“, sagt Weitkamp.

Auch die neuesten Modelle von Brother, Baby Lock oder Pfaff seien stark gefragt.

Weitkamp, die diesem Hobby auch schon seit ihrer Kindheit verfallen ist, sagt: „Nähen hat in den vergangenen Jahren ein richtiges Revival erlebt. Viele Kunden kommen zu uns und lassen sich zu den neuen Modellen beraten oder bringen ihre alte Maschine zur Reparatur in unsere Werkstatt.“ (acf)


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