Sonderveröffentlichung

Nichts mehr verschwenden

St. Marien-Hospital Lüdinghausen wirbt mit Pflege-Personalkampagne

Montag, 30.09.2019, 14:16 Uhr

Ein eigenes Promotionsteam ist auf den Wochenmärkten der Region unterwegs, um dort für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege zu werben.
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St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH
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Nichts mehr verschwenden. Weder deine Zeit! Noch deine Möglichkeiten!“ So lautet der Slogan einer Pflege-Personalkampagne, mit der das St. Marien-Hospital Lüdinghausen potenzielle Bewerberinnen und Bewerber bewirbt.

„Genauso wie die Erderwärmung eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation darstellt, so stellt auch der Personalnotstand in der Pflege ein ernst zu nehmendes Problem für Patienten, Angehörige und nicht zuletzt auch für uns, als Klinik, dar“, erklärt Tim Richwien, Geschäftsführer im St. Marien-Hospital Lüdinghausen. Mit der Pflege-Personalkampagne hofft er auf die Aufmerksamkeit von Fachkräften, angehenden Auszubildenden, Wiederund Seiteneinsteigern. Gemeinsam mit einer Werbeagentur wurde die Kampagne entwickelt, die bewusst auffallen soll und sich deshalb optisch vom bisher bekannten Corporate Identity des Krankenhauses abhebt. Anzeigen-, Buttons, Plakatund Bannerwerbung, ein Radiospot und diverse Giveaways wurden entwickelt, um potenzielle Bewerber anzusprechen. Dabei haben die Verantwortlichen sich bewusst auf die Kernbotschaft „Nichts mehr verschwenden“ reduziert, ausführliche Informationen finden Interessierte in einem Flyer, im Internet, auf Facebook und Instagram. „Ganz besonders freut es uns, dass pflegerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beginn an aktiv dabei sind. Diese sind nicht nur auf den Fotomotiven zu sehen, sondern sie gehen auch auf die Wochenmärkte der Region, um hier für neue Kolleginnen und Kollegen zu werben“, hebt Monika Kleingräber-Niermann, Referentin der Geschäftsführung, hervor.

Alice Marx ist ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger. Gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen unterstützt sie die Pflege-Personalkampagne. Fotos: St. Marien-Hospital Lüdinghausen
Alice Marx ist ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger. Gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen unterstützt sie die Pflege-Personalkampagne. Fotos: St. Marien-Hospital Lüdinghausen
Bei ihr laufen die Fäden zusammen, sie organisierte die Kampagne federführend. Im Fokus stehen ein Arbeitsplatz „vor der eigenen Haustür“ und die berufliche Zufriedenheit der Mitarbeiter. Das Motiv der Kampagne spiegelt wieder, dass es an der Zeit ist nichts mehr zu verschwenden und soll sich mit der Lebenswirklichkeit junger Erwachsener verknüpfen. „Wir möchten als jung gebliebenes, dynamisches Unternehmen wahrgenommen werden, darum müssen wir offensiv agieren“, so Johannes Beermann, Pflegedirektor des Krankenhauses. Zeitgleich mit der Kampagne ging das Krankenhaus auch mit einem eigenen Instagram-Kanal an den Start. „Allein in Deutschland nutzen dieses Medium über 15 Millionen Menschen. Deshalb möchten auch wir einen Einblick in unseren Klinikalltag geben. Mit der Präsenz auf Instagram liegen wir im Trend, immer mehr Unternehmen nutzen dieses Medium für ihre Imagezwecke. Als Krankenhaus agieren wir natürlich besonders sensibel; Patienten werden nur dann beteiligt, wenn sie ihr ausdrückliches Einverständnis für eine Veröffentlichung gegeben haben, denn der Patientenschutz hat für uns auch hier höchste Priorität“, so der Geschäftsführer abschließend.

www.chance-in-der-pflege.de

Vorab Termine vereinbaren

Ausbildungsmesse
Ausbildungsmessen sind eine gute Gelegenheit, mit Arbeitgebern in Kontakt zu kommen. Foto: dpa
Ausbildungsmessen sind eine gute Gelegenheit, mit Arbeitgebern in Kontakt zu kommen. Foto: dpa
Sich über verschiedene Ausbildungsberufe informieren, Kontakte knüpfen oder einen Praktikumsplatz finden: Dafür gibt es Ausbildungsmessen. Ein Besuch dort lohnt sich besonders, wenn Schüler oder Berufseinsteiger schon vor der Messe Gesprächstermine bei interessanten Firmen oder Betrieben vereinbaren. Das rät die Bundesagentur für Arbeit in einem Heft zur Berufswahl auf „Planet-Beruf. de“. Möglicherweise kommen angehende Azubis dann schon mit Personalverantwortlichen ins Gespräch.

Wer einen Termin vereinbart hat, sollte pünktlich sein. Gegen die Aufregung hilft es, Fragen an die Unternehmen schon vorab mit Freunden oder der Familie zu üben. Am Ende des Gesprächs lässt man sich eine Visitenkarte des Gesprächspartners geben. Nimmt man – zum Beispiel für eine Bewerbung – Kontakt zum Unternehmen auf, kann man sich gleich auf die Person beziehen. (dpa)

Mehr junge Menschen wollen hohen Abschluss

Frauen sind häufiger hochqualifiziert
Die Zahl der jungen Menschen in Deutschland, die ein Studium oder eine vergleichbare höhere Ausbildung absolvieren, steigt weiter an. Das ist in allen Bundesländern der Fall, allerdings unterscheiden sich die Zahlen regional sehr, wie eine Auswertung der statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt, die am Mittwoch in Berlin vorgelegt wurde. Analysiert wurden dafür die Daten der am Dienstag veröffentlichten OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2019“.

Im Jahr 2017 nahmen demnach sechs von zehn Menschen eines Jahrgangs ein Hochschulstudium oder ein hochqualifizierendes berufsorientiertes Bildungsprogramm wie eine Meister-, Techniker- oder Erzieherausbildung auf. 2006 lag die Quote noch bei 43 Prozent. Ganz vorn liegen die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg, wo besonders viele junge Menschen eine höhere Ausbildung in Angriff nehmen.

Überraschend: Berlin, das in anderen Bildungsvergleichen oft schlecht abschneidet, scheint das Zentrum der Hochausgebildeten zu sein. Die Berliner Bevölkerung hat im bundesweiten Vergleich den größten Anteil hoch qualifizierter Einwohner: 42 Prozent der 25- bis 64-Jährigen haben studiert, eine Meister-, Technikeroder Erzieherausbildung absolviert oder haben einen Doktortitel.

Bundesweit hat inzwischen fast jeder Dritte (29 Prozent) einen höheren Abschluss im sogenannten Tertiärbereich – dazu zählen Hochschulen, Fachschulen oder berufsorientierte Bildungsprogramme an Akademien. Die heute 25- bis 64-Jährigen haben dabei besonders oft Abschlüsse in den Bereichen Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, sowie Wirtschaft, Verwaltung und Recht in der Tasche.

"Bundesweit hat fast jeder Dritte einen höheren Abschluss im Tertiärbereich."

OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2019“

Die Frauen haben die Männer inzwischen überholt: Bei den 25- bis 34-Jährigen war in fast allen Bundesländern der Anteil der Frauen mit Abschluss im Tertiärbereich höher als der Männeranteil. Bei den Gehältern gibt es dennoch weiter große Unterschiede zu Gunsten der Männer.

Eine weitere Erkenntnis aus dem Ländervergleich: Die Lehrer sind in Deutschland älter als im OECD-Durchschnitt, aber auch hier gibt es Unterschiede. So ist zum Beispiel an Grundschulen im Saarland nur jeder vierte Lehrer über 50, in Mecklenburg-Vorpommern ist es mehr als jeder zweite. (dpa)

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