Sonderveröffentlichung

Ingenieure & technische Fachkräfte
Ökologisch sinnvoll und nachhaltig

Junges Unternehmen forscht an der Automatisierung fahrerloser Maschinen

Montag, 25.03.2019, 12:42 Uhr

Neben dem automatisierten Fahren per Satellitennavigation forscht die Arobo GmbH mit Sitz an der Gievenbecker Reihe 60 in Münster nach eigenen Angaben auch zum Thema Elektromobilität. Foto: privat
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Es muss doch möglich sein, dass Maschinen eigenständig Pflegearbeiten an Bundesstraßen und Autobahnen übernehmen.“ Von diesem Gedanken getrieben hat Ulrich Völkel im Januar vergangenen Jahres die Arobo GmbH gegründet, die sich die Automatisierung fahrerloser Maschinen zum Ziel gesetzt hat. Ulrich Völkel ist bereits seit mehr als 30 Jahren als Unternehmer in Münster tätig und hat in dieser Zeit viele Ideen am Markt etabliert. Mit der Arobo GmbH will er nun, unterstützt von seiner Frau, seine neueste Idee weiterentwickeln und umsetzen.

An der Gievenbecker Reihe 60, wo die Firma ihren Sitz hat, arbeitet ein Team aus bislang sechs Mitarbeitern im „Wissenschaftskotten“ an der Entwicklung und Produktion von ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Maschinen. Neben dem automatisierten Fahren per Satellitennavigation forscht das Unternehmen nach eigenen Angaben auch zum Thema Elektromobilität. Das Ziel sei es, Emissionen zu verringern. Es würden damit zwei in der heutigen Zeit topaktuelle Themen zusammenfließen: nämlich der Bau von selbstfahrenden und zudem elektrisch betriebenen Robotern, die ihren Einsatzort vom Menschen unabhängig erreichen und ihre Arbeit vorzugsweise während der Fahrt erledigen. „Wir sind im letzten Jahr mit der Entwicklung bereits recht weit fortgeschritten und werden zum Sommer den ersten Prototypen fertig entwickelt und konstruiert haben“, kündigt Ulrich Völkel in einer Mitteilung des Unternehmens an. „Um unsere Projekte weiter voranzutreiben, freuen wir uns über weitere Kollegen, die gemeinsam mit uns an spannenden und wegweisenden Themen arbeiten wollen.“

Engpässe verschärfen sich

Die Engpässe in Ingenieur- und Informatikerberufen verschärfen sich deutlich, wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mitteilt. Im dritten Quartal 2018 waren monatsdurchschnittlich 130 500 offene Stellen zu besetzen. Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot in den Ingenieur- und Informatikerberufen legte damit, verglichen zum Vorjahresquartal, noch einmal um 7,8 Prozent zu. Das ist das Ergebnis des Ingenieurmonitors, den das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des VDI vierteljährlich erstellt.

„Für die Bewältigung aktueller und künftiger IT- und Digitalisierungsprojekte ist der deutsche Arbeitsmarkt dringend auf Experten, insbesondere aus dem Ingenieur- und Informatikbereich, angewiesen“, sagt VDI-Direktor Ralph Appel.
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