Sonderveröffentlichung

Vorwäsche vermeidet Kratzer und Schäden am Lack

Pflege nach dem Winter

Eine Vorwäsche entfernt Salz- und Schmutzreste. Foto: pixabay

20.03.2021

Die Salzkruste aus dem Winter von der Karosserie waschen: Bei diesem Vorhaben sollten Autofahrer vor der Einfahrt in die Waschanlage auf eine Vorwäsche setzen. Darauf weist der ADAC hin. Die Vorwäsche kann zum Beispiel mit einem Dampfstrahler erfolgen: Sie weicht den hartnäckigen Schmutz auf dem Autolack auf und verhindert, dass Schmutzpartikel, Sand und Steinchen bei der Wäsche wie Schmirgelpapier auf dem Lack wirken und Kratzer entstehen können. Einfache Standard-Waschprogramme sind aus Sicht des Clubs ausreichend.

Reste von Feuchtigkeit auf dem Lack lassen sich mit einem Mikrofasertuch abwischen. Ansonsten können Kalkflecken entstehen, die vor allem auf dunklen Lacken unschön aussehen.

Zum Schutz vor Sonnenstrahlung und klebrigen Blütenpollen ist die Konservierung des Lacks nach der Reinigung sinnvoll. Eine Versiegelung mit Hartwachs hält etwa drei bis sechs Monate, eine Profiversiegelung bei einem professionellen Fahrzeug-Aufbereiter bis zu einem Jahr. Sollten Autofahrer nach dem Waschen Lackschäden entdecken, sollten die beschädigten Stellen gereinigt und im Anschluss unverzüglich mit einem Lackstift behandelt werden. Bleiben Lackschäden unbehandelt, können größere Rostschäden und teure Reparaturen die Folge sein.

Zur Autowäsche nach dem Winter gehört neben der Außenreinigung auch das Säubern aller Scheiben von innen. Außerdem empfiehlt es ich, das Wischwasser nach Ende des Frosts im Frühjahr auf Scheibenreiniger für den Sommer umzustellen. Während Produkte für den Winter gegen das Vereisen des Wischwassers helfen, lösen Reinigungsmittel für den Sommer vor allem Insektenschmutz besser von der Scheibe. (adac)

Wann darf ich rechts überholen?

Außerorts überholt man zwar grundsätzlich links, es gibt jedoch mehrere Ausnahmen. Beispielsweise bei Stau und stockendem Verkehr ist es erlaubt, mit geringfügig höherer Geschwindigkeit – bis etwa 20 Stundenkilometer schneller – rechts zu überholen. Eine weitere Ausnahme ist der Kolonnenverkehr: Stößt man außerorts auf einer zweispurigen Straße beispielsweise auf eine Lkw-Kolonne mit einer maximalen Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde, darf man ebenfalls vorsichtig und nur mit wenig höherer Geschwindigkeit rechts überholen. Innerorts dürfen Autofahrer beliebig rechts vorbeifahren, sofern mindestens zwei Spuren vorgegeben und markiert sind. Ausschließlich Fahrzeuge mit einem Gewicht ab 3,5 Tonnen müssen sich rechts halten, es sei denn, sie wollen abbiegen und müssen sich entsprechend einordnen. (ADAC)