Sonderveröffentlichung

Mitarbeiterentwicklung

Prinzip des Forderns und Förderns

Von der 450-Euro-Kraft zur Pflegedienstleitung: Chantal-Angelique Ibold kümmert sich in Ahlen um die Erst- und Aufnahmegespräche. Foto: Silke Diecksmeier

30.01.2021

Besonderen Wert legt der ambulante Pflegedienst Spengel auf seine Mitarbeiter. „Es ist kein normales Arbeitsverhältnis“, stellt Inhaber Christian Matzka fest. So wisse er, dass er sich jederzeit bei seinen Engeln melden könnte, wenn es brennt. Genauso wie die Mitarbeiter sich voll auf ihn verlassen können.

„Es ist unsere Aufgabe, unseren Engeln ein attraktives und sicheres Arbeitsumfeld zu bieten, damit sich ein Engel auch mit Hingabe und Einfühlungsvermögen um seine Spatzen kümmern kann“, erläutert Matzka. Deswegen bietet er eine größtmögliche Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie, Angebote zur Gesundheitsprävention sowie Vergünstigung im Sport- und Freizeitbereich. Gemeinsame Events und Ausflüge haben vor der Pandemie dazu geführt, dass das Team zusammenrückt und sich als Mannschaft versteht. Dazu gehört auch, dass Christian Matzka als Inhaber des Unternehmens höchsten Wert auf Transparenz legt. „Meine leitenden Mitarbeiter wissen über alle Zahlen Bescheid“, sagt er.

Christian Matzka setzt auf das Prinzip „fordern und fördern“. So kann jeder Mitarbeiter die Fort- und Weiterbildungen machen, die er sich wünscht. Finanziert wird diese vom Unternehmen, wenn das Erlernte dem Pflegedienst weiterhilft.

Wie sehr man sich beim Pflegedienst Spengel entwickeln kann, zeigt auch das Beispiel von Chantal-Angelique Ibold. Sie hat am 1. Januar die Pflegedienstleitung in Ahlen übernommen. Bereits seit 2017 ist sie bei Spengel beschäftigt. Nach einer Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen wollte sie gerne zurück in die Pflege, in der sie zuvor bereits zehn Jahre gearbeitet hatte. „Der Kontakt zu den Menschen hatte mir gefehlt“, gesteht sie. Bei Spengel hat sie sich deswegen als Springerin beworben. Angeboten wurde ihr der Job als Qualitätsmanagerin, da sie sowohl die pflegerische als auch die kaufmännische Ausbildung vorweisen konnte. Anschließend absolvierte sie noch die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. „Als ich den Schein frisch in der Hand hatte, kam das Angebot“, freut sich die Fachfrau. Sie kümmert sich ab sofort um Erst- und Aufnahmegespräche und ist somit die erste Kontaktperson für die zukünftigen Spatzen.

„Wir suchen immer neue Leute“, erklärt Christian Matzka. Schließlich soll das Unternehmen wachsen. Auch als Ausbildungsbetrieb hat sich der Pflegedienst Spengel bereits einen Namen gemacht.