Sonderveröffentlichung

Ein Jahr Pflegedienst Spengel in Ahlen
Konzept hat schnell überzeugt

Rasante Entwicklung

Donnerstag, 01.08.2019, 12:41 Uhr

Der Mitarbeiterstamm ist schnell gewachsen. Allein 75 Mitarbeiter sind derzeit am Ahlener Standort beschäftigt. sie kümmern sich um 180 Patienten, die der Pflegedienst Spengel bereits in der Versorgung hat. Foto: Pflegedienst Spengel
Anzeige
Schröer & Vogel Partnerschaftsgesellschaft mbB
Priovinzial - Grygiel & Neumuth
Potthoff
Eine rasante Entwicklung hat der Ahlener Pflegedienst Spengel in seinem ersten Jahr durchlaufen. „Wir haben wie in Hamm quasi bei Null angefangen und nun 180 Patienten in der Versorgung“, beschreibt Inhaber Christian Matzka das schnelle Wachstum im ersten Jahr. „Wir sind extrem zufrieden und es macht richtig Spaß“, ergänzt seine Frau und Geschäftsführerin Lisa Matzka. Inzwischen sind am Ahlener Standort 75 Mitarbeiter beschäftigt.
  

»Wir sind extrem zufrieden und es macht richtig Spaß.«

Geschäftsführerin Lisa Matzka

Außer der Größe hat sich beim Pflegedienst Spengel aber kaum etwas geändert. Wieso auch? Das Konzept funktioniert. Es rückt in den Vordergrund, wie intim und persönlich die ambulante Pflege ist.

Für das Team ist der Patient der schutzbedürftige Spatz. Die Mitarbeiter sind die Engel, die sich mit Herz und Verstand um die Patienten kümmern. Aus den beiden Wörtern „Spatz“ und „Engel“ ist einst der Name des Pflegedienstes entstanden.  
Lisa Matzka und Max Bielefeld sind für den Ahlener Pflegedienst Spengel verantwortlich und mit dem ersten Jahr sehr zufrieden.
Lisa Matzka und Max Bielefeld sind für den Ahlener Pflegedienst Spengel verantwortlich und mit dem ersten Jahr sehr zufrieden.
Das Schaffen einer Vertrauensbasis ist den Mitarbeitern besonders wichtig. Deswegen stehen die Wünsche der Patienten stets im Vordergrund. Das Team versucht sowohl Wunschuhrzeiten zu berücksichtigen, als auch durch Bezugspflegen die Patienten, so regelmäßig wie möglich, von dem selben festen Stamm an Fachkräften zu versorgen. Das Team richtet sich nach dem Tagesablauf des Patienten, nicht umgekehrt.

Für die Zukunft hat der Pflegedienst noch einiges geplant. So sollen auch in Ahlen der Bereich Intensivpflege auf- und ausgebaut werden und eine Wohngemeinschaft entstehen. In Hamm, dem zweiten Standort des Unternehmens, ist dies bereits der Fall. Allerdings wissen die Geschäftsführer, dass sie bei solchen Erweiterungen mit Augenmaß vorgehen müssen. Schließlich muss auch das Team solche Entwicklungen mittragen.
  

»Wir versuchen, für unsere Mitarbeiter ein toller Arbeitgeber zu sein.«

Mitinhaber Max Bielefeld

Es gibt ein eigens ausgearbeitetes Mitarbeiter-Benefit-Programm, das Vergünstigungen bei lokalen Partnern, die Betreuung eines firmeneigenen Personal-Trainers, betriebliche Krankenversicherung mit Vorsorgegutschein und Yoga-Angebote beinhaltet. „Nur wenn die Mitarbeiter sich wohlfühlen, können sie auch Pflege leisten, die beflügelt.“, ist Lisa Matzka überzeugt.

Deswegen gibt es auch gemütliche Aufenthaltsmöglichkeiten im Büro, ein spezielles Arbeitszeitkonzept sowie Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. „Wir versuchen, für unsere Mitarbeiter ein toller Arbeitgeber zu sein und bemühen uns ein großes Angebot zusätzlich zu dem ,normalen‘ zu bieten, so dass auch jeder die Chance hat, sich bei uns wohlzufühlen und mit einzubringen“, sagt Pflegedienstleiter und Mitinhaber Max Bielefeld. (sdi)  

Spengel GmbH & Co. KG Ahlen

Ausbildung mit klarem Plan

Bei Spengel ist die Nachwuchsarbeit Chefsache
Knapp 30 Auszubildende sind beim Pflegedienst Spengel beschäftigt. „Wir möchten uns den Nachwuchs gerne selbst heranzüchten“, sagt Gründerin und Inhaberin Lisa Matzka. Dabei ist ihr wichtig, dass die angehenden Pflegekräfte wirklich ausgebildet statt als billige Mitarbeiter eingesetzt werden.

Deswegen erhält jeder Auszubildende zu Beginn seiner Laufbahn einen Drei-Jahres-Plan, der festlegt, wann er welche Abteilung kennenlernt. Ambulante Pflege in Ahlen und in Hamm, Intensivpflege, selbst das Büro durchlaufen die angehenden Pflegekräfte während ihrer dreijährigen Ausbildung und bekommen so den vollen Überblick, was Pflege alles beinhaltet.

Um beste Lernbedingungen zu schaffen, haben Lisa Matzka und Max Bielefeld, Mitinhaber und Geschäftsführer des Standortes Ahlen, auch einen Praxisraum eingerichtet. Dort finden die Azubis ein Pflegebett und alle Hilfsmittel, die in ihrem Beruf vonnöten sind. „Hier können sie die Abläufe so oft üben, wie sie wollen“, erklärt Bielefeld. Zudem stehen Computer, iPads und ein ELearning-Portal für den theoretischen Teil der Lehre zur Verfügung.

Dass die Auszubildenden ernst genommen werden, zeigt sich auch auf der Ausbildungsmesse in Hamm. Dort präsentiert sich der Pflegedienst mit einem eigenen Messestand. Wie dieser aussehen wird und wie man die Aufmerksamkeit der Besucher wecken will, das liegt in den Händen der Azubis. In einem einzigartigen Projekt entwickeln diese den Messeauftritt selbst, inklusive eigener Website und Azubi-Video.

Vor Ort werden sie dann gemeinsam mit anderen Mitarbeitern, die bei Spengel liebevoll Engel genannt werden, und auch den Inhabern und der Geschäftsleitung für die Ausbildung in der Pflege und natürlich besonders bei Spengel werben.

„Wir betrachten es als unsere Verantwortung, das Thema Ausbildung ernst zu nehmen und uns überdurchschnittlich zu engagieren. Der täglich publizierte Fachkräftemangel ist allgegenwärtig, aber was nützt das Meckern? Wenn wir nicht proaktiv für unseren Beruf werben, wer denn dann? Wir wollen zeigen, wie toll der Pflegeberuf ist und dass nicht alles so schlecht ist, wie man es in den Medien häufig hört und liest“, sagt Christian Matzka und macht als Inhaber des gesamten Pflegedienstes Spengel das Thema Ausbildung zur Chefsache. (sdi)
  
Datenschutz