Sonderveröffentlichung

Am 18. April 1995 fiel der Startschuss für das Traditionsunternehmen

Feier um ein Jahr verlegt

Elektrotechnik-Experten aus Maestrup: Die Inhaber Josef Pieper und Michael Sautmann und ihr gut ausgebildetes und hoch motiviertes Team kümmern sich um die Sautmann & Pieper-Kunden wie Wohnungsbaugesellschaften, Autohäuser, Industriebetriebe, Gewerbetreibende und Privat-Bauherren aus dem Umkreis von 40 Kilometern um Greven. Fotos: Pia Weinekötter

19.04.2021

Schon 25 Jahre, nein, eigentlich viel mehr. Denn das Jubiläum zum Vierteljahrhundert ihres Elektrotechnik-Betriebes wollten die Inhaber Josef Pieper und Michael Sautmann schon im vergangenen April mit ihren 16 Mitarbeitern feiern. Doch dann kam Corona dazwischen. „Daraufhin haben wir die Feier um ein Jahr verlegt“, erklärt Pieper, „doch leider machte uns die Pandemie nochmals einen Strich durch die Rechnung“, sagt Sautmann – und fügt hinzu: „Nun hoffen wir, dass die Feier im April 2022 stattfinden kann“, ergänzt Sautmann. „Trotzdem möchten wir uns schon jetzt auf diesem Wege recht herzlich bei allen Mitarbeitern und deren Familien, Kunden und Lieferanten bedanken und freuen uns auf weitere gemeinsame anspruchsvolle Jahre“, betont Pieper.

Die Begeisterung für die Elektrotechnik geht beim Firmengründer Josef Pieper jedoch weit über die 25+1 Jahre hinaus. Der Funke sprang bereits 1978 über: Am 1. August startete der gebürtige Grevener mit seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur in Münster. Gesellenprüfung, Gesellenjahre, Grundwehrdienst, Meisterschule in Münster und anschließend sechs Berufsjahre als Meister in Saerbeck waren die nächsten Stationen. Doch Josef Pieper wollte mehr: 1994 drückte er erneut die Schulbank, wurde zusätzlich zum Betriebswirt des Handwerks. „Damit hatte ich das perfekte Rüstzeug für eine Unternehmensgründung“, erinnert sich der 58-Jährige. Am 18. April 1995 fiel der Startschuss für die Erfolgsgeschichte und er gründete seinen Elektrotechnik-Betrieb. Aus dem bis dahin im Nebenerwerb geführten landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern wurde der Firmensitz. „Für die damalige Zeit waren wir schon sehr modern“, blickt Pieper schmunzelnd zurück, „wir hatten ein Fax-Gerät und einen Computer mit Textverarbeitung sowie ein damals hochmodernes Mobil-Telefon, einen richtig unförmigen dicken Knochen, mit dem man tatsächlich nur telefonieren konnte.“

Anfangs wurde Josef Pieper nur von zwei Aushilfen unterstützt, doch die Auftragslage war so gut, dass er schon im Oktober 1995 den Diplom-Kaufmann Ludwig Waltermann als Kompagnon gewinnen konnte. Bis zu seinem Ruhestand 2016 liefen bei ihm im Büro alle Fäden zusammen. Schon im zweiten Betriebsjahr wuchs die Belegschaft auf vier Mitarbeiter, nach fünf Jahren waren es bereits acht. „Durch Großaufträge wie beispielsweise für eine Versicherung in Münster mit einem Auftragsvolumen im sechsstelligen DM-Bereich konnten wir unsere Stammkundschaft ausbauen und viele Neukunden gewinnen“, berichtet Pieper.

Zu dem stetig wachsenden gut geschulten und hoch motivierten Mitarbeiter-Team gehörten schon immer auch Auszubildende, von denen viele im Unternehmen blieben. „Wir können uns immer auf unsere guten Fachkräfte verlassen, die zum Teil schon zehn oder sogar 20 Jahre im Betrieb beschäftigt sind“, erklärt Pieper nicht ohne Stolz.

Am 1. August 2003 begann mit Michael Sautmann ein weiterer Azubi seine Ausbildung zum Elektroinstallateur, die er als einer der drei Prüfungsbesten abschloss. Parallel zu seiner weiteren Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei den Stadtwerken in Münster absolvierte er berufsbegleitend die Meisterschule für Elektrotechnik. „Zum Glück haben wir ihn als Meister 2011 wieder für uns zurückgewinnen können“, freut sich Josef Pieper – aus gutem Grund: Denn als Ludwig Waltermann 2016 in den Ruhestand ging, wurde Michael Sautmann zum Mitinhaber und aus „Waltermann & Pieper“ wurde die „Sautmann & Pieper Elektrotechnik GmbH“.
   

Josef Pieper (links) und Michael Sautmann wollen die Feier mit ihren 16 Mitarbeitern nachholen.
Josef Pieper (links) und Michael Sautmann wollen die Feier mit ihren 16 Mitarbeitern nachholen.

Heute leitet der 35-jährige Sautmann hauptsächlich die Baustellen, während Josef Pieper sich schwerpunktmäßig auf das Büro-Management konzentriert. „Mehrere Wohnungsbaugesellschaften, Autohäuser, eine Großbäckerei mit vielen Filialen, etliche landwirtschaftliche Betriebe, Industrie- und Gewerbebetriebe sowie natürlich auch Privatkunden zählen im Umkreis von etwa 40 Kilometern um Greven zu unserem festen Kundenstamm mit immer wiederkehrenden Aufträgen“, erläutert Sautmann. „So konnten wir allein im vergangenen Jahr rund 180 Wohnungen und Wohnhäuser mit E-Technik durch die S+P GmbH ausstatten und zudem auch ein großes Hotel mit Nebengebäuden, einen Maissaatzuchtbetrieb, einen großen Discounter sowie ein Behindertenwohnheim mit Tagespflege einrichten“, zählt Pieper auf und ergänzt: „Natürlich zählen auch weiterhin Reparaturarbeiten, Kundendienst und Altbausanierungen zu unserem Aufgabengebiet.“ Im Büro des Familienbetriebes arbeiten auch die Ehefrau und die Lebensgefährtin der beiden Geschäftsführer, Sandra Pieper und Farina Riches. Und die nächste Generation steht schon in den Startlöchern: Maurice, der Sohn von Sandra und Josef Pieper, begeistert sich für das Metier seines Vaters und absolviert nach seinem Abitur aktuell eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in einem Münsteraner Fachbetrieb. Die Erfolgsgeschichte geht also weiter.

www.sautmann-pieper.de

Zwei Fragen an . . .

Josef Pieper und Michael Sautmann äußern sich zum Erfolg des Unternehmens:

Sie bieten Ihren Kunden auch die zukunftsträchtigen Technologien wie SMART Home und Bus-Steuerung an?

Pieper: Ja, denn so kann man beispielsweise per Smartphone die Beleuchtung, Jalousien oder auch die Heizungsanlage von unterwegs oder auch aus dem Urlaub heraus steuern. Dadurch erreicht man nicht nur größere Flexibilität, sondern auch einen höheren Sicherheitsstandard in seinem Haus.

Ökologie und Elektrotechnik passen gut zusammen?

Sautmann: Wir bieten unseren Kunden viele Möglichkeiten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Photovoltaikanlagen an. Zudem gewinnen das Thema E-Mobilität und die Installation von Wall-Boxen immer stärker an Bedeutung.