Sonderveröffentlichung

Schritt für Schritt zum Glück

Gansversteigerung im Niederort

Freitag, 08.11.2019, 12:41 Uhr

Auktionator Johann-Christoph Ottenjann mit dem Hammer.
Als lebensverlängernde Maßnahme könnte man die traditionelle Gansversteigerung am Martinusmarkt-Sonntag bezeichnen. Denn die meisten Gänse, die in der Vergangenheit unter den Hammer gekommen sind, sind eines natürlichen Todes gestorben, wissen Peter Hamelmann, Vorsitzender von Greven Marketing, und Johann-Christoph Ottenjann, Vorsitzender der Grevener Werbegemeinschaft, zu berichten.

Los geht es am Sonntag, 10. November, um 15 Uhr im Niederort, dann schwingt Auktionator Johann-Christoph Ottenjann routiniert den Hammer, während ein Freiwilliger der Landjugend versucht, das Federvieh unter Kontrolle zu halten. Auf der Strohburg versucht Ottenjann, einen möglichst satten Betrag für das tierische Exemplar aus den Besuchern herauszukitzeln.

Und so funktioniert’s: Wer die Gans ersteigert, muss nicht den kompletten Betrag auf den Tisch legen. Bei dieser Auktion bekommt nicht der Meistbietende den Zuschlag, sondern derjenige, der als letzter zwei Euro drauflegt. Alle, die vorher in Zwei-Euro-Schritten mitgeboten haben, gucken in die Röhre. Peter Hamelmann appelliert an die Besucher, genügend Kleingeld mitzubringen. Es besteht auch die Möglichkeit, Geld zu wechseln. „Es gelten keine Ausreden.“

Warum also am Sonntag die Gelegenheit nicht einfach nutzen und selbst einmal bei der Gansversteigerung im Niederort mitbieten? Immerhin kommt das weiße Federvieh für den guten Zweck unter den Hammer. „Wir hoffen auf ein paar Hundert Euro und ein bisschen mehr“, betont Hamelmann.

Das Geld fließt in den großen Topf der anderen Aktionen im Niederort. (jpj)

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