Sonderveröffentlichung

König für zwei Jahre in Amelsbüren

Schützenwesen für alle Generationen

König Josef Woermann mit seiner Königin Betta und Hofstaat bleiben in Amt und Würden bis 2021. Foto: RED

19.06.2020

Die Schützenbruderschaft St. Sebastian ist mit über 700 Mitgliedern eine der größten Gruppierungen des Davertdorfes. Egal ob in der Schießgruppe, den Fahnenschwenkern, dem Spielmannszug, der Ehrengarde oder als einfaches Mitglied, hier ist für alle Generationen ganz viel dabei. Das jüngste Mitglied ist gerade mal ein Jahr alt, das Älteste dafür schon stolze 94. Die Bruderschaft gestaltet das soziale Leben in Amelsbüren durch viele gemeinsame Aktionen sowie das Schützenfest mit, nimmt an vielen Veranstaltungen von der Dorf- bis hin zur Bundesebene teil und vertritt dort Amelsbüren und seine Einwohner. In den letzten Jahren hat die Bruderschaft ihre Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit intensiviert, um auch in diesen schnelllebigen Zeiten attraktive Angebote für Jugendliche zu schaffen und Traditionen weitergeben zu können. Ludger Suttarp blickt auf ein schönes Schützenjahr zurück, mit Waffenwart Josef Woermann als König, mit vielen aktiven Jugendlichen als Fahnenschwenker und erfolgreiche Jungschützen und mit 200 von der Schützenjugend gebauten und aufgehängten Meisenkästen. Die gestiegenen Mitgliederzahlen machen Mut, diesen Weg weiter zu verfolgen. Auch im Schießsport konnte die Bruderschaft im letzten Jahr Erfolge feiern. Neben dem erfolgreichen Ligabetrieb konnten auch vordere Plätze beim stadtweit ausgeschossenen „Hollepokal“ und eine Teilnahme beim Bundesjungschützentag in Köln-Lövenich errungen werden.

An diesem Wochenende hätte die Schützenbruderschaft St. Sebastian in Amelsbüren normalerweise Schützenfest gefeiert – für große und kleine Einwohner des Stadtteils einer der gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres. Bei den ersten Tönen von Flöten, Trommeln und Pauke des Spielmannszuges ans Fenster – so hoffentlich auch wieder im Juni 2021.