Sonderveröffentlichung

Nachgefragt: Das denkt Kinderhaus
Seelsorger hören zu

Dr. Hyginus Eke aus Nigeria ist neu in der Kirchengemeinde St. Marien und St. Josef

Mittwoch, 06.11.2019, 04:27 Uhr

Der Kinderhauser Pfarrer Ulrich Messing und Dr. Hyginus Eke aus Nigeria stehen den Bewohnern des Stadtteils als Seelsorger in problematischen Lebenslagen zur Seite. Fotos: acf(1)/dpa(1)
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Aufgrund der vielen Anlässe zum Totengedenken ist der November auch als Trauermonat bekannt. Doch nicht nur das – auch die Tage werden in der oft so düsteren Herbstzeit immer kürzer und der Winter naht.

»Häufig begleite ich die Trauernden noch über die Beerdigung hinaus mit einigen Gesprächsterminen«

Ulrich Messing, Pfarre

Aber wenn die meisten Menschen im Kreise ihrer Familien gemütliche Abende verbringen, wird anderen erst recht ihre Einsamkeit bewusst. Grund genug für uns, einmal beim Seelsorger-Team in Kinderhaus nachzuhören, welche Arbeit dieses tagtäglich hinter den Kulissen leistet.
Seelsorger hören zu Image 1
Die Seelsorge beginnt für den Kinderhauser Pfarrer Ulrich Messing der Kirchengemeinde St. Marien und St. Josef natürlich nicht erst im November, sondern verteilt sich über das ganze Jahr. „Ein Großteil meiner Arbeit findet ohnehin im Privaten statt und bleibt dabei oft vor der Öffentlichkeit verborgen“, sagt Messing und ergänzt: „Häufig begleite ich Trauernde noch über die Beerdigung hinaus mit einigen Gesprächsterminen.“ Gefühlt würden im Herbst und Winter auch mehr Beerdigungen stattfinden als im Sommer, so Messing. Diese zu begleiten ist auch eine Aufgabe des neuen Seelsorgers Dr. Hyginus Eke aus Nigeria, der das Team seit Anfang Oktober verstärkt. Der Kontakt kam über das Bistum und dort über ein Austauschverfahren mit der Weltkirche zustande.

„Ich habe mich mittlerweile gut im Stadtteil eingelebt“, sagt Eke. „Wir haben auch bereits die ersten positiven Rückmeldungen aus dem Stadtteil erhalten. Von Menschen, die sich über ein neues Gesicht in der Gemeinde freuen“, ergänzt der leitende Pfarrer der Gemeinde, Messing.

Die gute Zusammenarbeit mit Eke zeige auch, dass die katholische Kirche als eine Weltkirche zusammensteht. In einem Stadtteil wie Kinderhaus werde diese Weltoffenheit täglich gelebt. (acf)
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