Sonderveröffentlichung

Gebäudesanierungen voraussichtlich im Herbst 2022 abgeschlossen

Vierter Bauabschnitt startet

Der neue zentrale Eingang an der Heinrich-Brüning-Straße wurde am 22. März geöffnet. Foto: Stadt Münster/Amt für Kommunikation

1.04.2021

Der dritte Bauabschnitt ist geschafft: Im siebenstöckigen Gebäudeteil des Stadthauses 1 an der Heinrich-Brüning-Straße haben die Handwerker ihre Gerätschaften zusammengepackt. Das Erdgeschoss, die sechs Obergeschosse, die Technikzentrale auf dem Dach und das Kellergeschoss mit einer Gesamtfläche von rund 5800 Quadratmetern wurden in den vergangenen 24 Monaten für rund 11,1 Millionen Euro umfangreich saniert.
    

Schoeps & Schlüter Architekten GmbH

Nahtlos weiter geht es nun mit dem vierten und letzten Bauabschnitt, der die Bauteile entlang der Klemensstraße umfasst. Der Bauzaun steht bereits, die Ladenlokale sind soweit nötig leergeräumt. „In einigen Lokalen kann der Betrieb trotz der Bauarbeiten weitergehen, andere haben Ersatzquartiere in der Innenstadt bezogen oder kommen während der Bauzeit vorübergehend in bereits sanierten Bereichen des Stadthauses 1 unter“, berichtet Projektleiter Siegfried Methner vom Amt für Immobilienmanagment.

Im vierten Bauabschnitt werden außerdem der Stadthausturm, in dem ein neues Ladenlokal entsteht, und der Stadthaussaal am Platz des Westfälischen Friedens erneuert. Die Sanierung der Gebäude soll im Herbst 2022 beendet sein. Danach wird 2023 noch der Platz des Westfälischen Friedens wiederhergestellt. Der Kostenrahmen von 38,5 Millionen Euro für die gesamte Sanierung wird eingehalten.

Besonders die Erneuerung der technischen Infrastruktur und die brandschutztechnische Ertüchtigung der Gebäude stehen nach einer Betriebszeit von mehr als 60 Jahren im Mittelpunkt der Sanierung des komplett unter Denkmalschutz stehenden Stadthauses 1. Allein im dritten Bauabschnitt wurden 40 Kilometer Datenleitungen verlegt, neue Lüftungsanlagen und Akustikdecken eingebaut, 12000 Quadratmeter Wände und Decken gestrichen, 35 Bestandstüren denkmalgerecht aufgearbeitet.

OB Markus Lewe informierte sich über das Zusammenspiel von Servicezentrum (Theke l.) und „Münster Information“ in den neugestalteten Räumlichkeiten. Foto: Stadt Münster/Amt für Kommunikation
OB Markus Lewe informierte sich über das Zusammenspiel von Servicezentrum (Theke l.) und „Münster Information“ in den neugestalteten Räumlichkeiten. Foto: Stadt Münster/Amt für Kommunikation

Herzstück des dritten Bauabschnittes war das neue Servicezentrum an der Heinrich-Brüning-Straße, das häufig nachgefragte Dienstleistungen der Stadt auf drei Etagen bündelt. Es ist an zentraler Stelle im Gebäudekomplex nach den Plänen des münsterschen Architekturbüros Schoeps und Schlüter (Sanierung und Innengestaltung) als „gebauter Marktplatz“ entstanden und über Zugänge aus verschiedenen Richtungen bestens erreichbar. Dabei ist es gelungen, sowohl das Foyer im Erdgeschoss mit den großen Empfangstheken als auch die Beratungsplätze in der ersten und zweiten Etage mit Aufenthalts- und Wartebereichen, Kassenautomaten und Aufrufanlagen hell und transparent zu gestalten. „Das war keine leichte Aufgabe angesichts der vorhandenen Bausubstanz“, blickt Siegfried Methner auf die Herausforderungen des dritten Bauabschnitts zurück.


„Eine starke Visitenkarte der Stadt“

Oberbürgermeister Lewe unterstreicht freundliche Atmosphäre im neuen Servicezentrum

Seit 22. März ist der zentrale Eingang zum neuen Servicezentrum und zur Münster Information im Stadthaus 1 geöffnet. Die zentrale Anlaufstelle ist – mitten in der City gelegen – bestens erreichbar, ein Besuch mit anderen Erledigungen in der Stadt gut zu verbinden.

„Das neue Servicezentrum ist eine moderne und starke Visitenkarte der Stadt“, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe, der sich direkt am Eröffnungstag vor Ort ein Bild von den komplett neugestalteten Räumlichkeiten und den verschiedenen Angeboten machte.

„Die offene und einladende Empfangssituation zeigt sowohl den Münsteranerinnen und Münsteranern als auch den Gästen der Stadt, dass ihre Anliegen hier im Mittelpunkt stehen. Die Kundenperspektive hat Vorrang, dafür wird über Ämtergrenzen hinweg gedacht.“

Im Foyer haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, am Touchscreen-Monitor Informationen aus dem Bürgerservice und zu touristischen Angeboten eigenständig zu recherchieren und die Inhalte auf das Smartphone herunterzuladen. Dazu gehört auch ein spannendes Münster-Quizz. An den neuen Anmeldestelen können sich Besucherinnen und Besucher mit Anliegen an den Bürgerservice direkt kontaktlos registrieren.

„Auch in Zeiten voranschreitender Digitalisierung ist es wichtig, dass Fragen an die Stadt persönlich und in direkter Kommunikation mit den Mitarbeitenden geklärt werden können“, unterstreicht Lewe. „Im neuen Servicezentrum ist das in einer freundlichen und angenehmen Atmosphäre möglich.“