Sonderveröffentlichung

Jazzfest
Slap-Bass und Rhodes-Sound

Level 42 und Nina Attal beim Jazzfest

Mittwoch, 01.05.2019, 12:08 Uhr

Mark King mit seinem Blinke-Bass beim Jazzfest 2007.
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Es wird für das breite Publikum eine der Veranstaltungen des Jazzfestes Gronau mit der größten Beachtung: Mit „Level 42“ gastiert am 4. Mai (Samstag) eine Band beim Jazzfest Gronau, die ihre ersten und größten Erfolge schon in den 80er-Jahren feierte.

Die Gruppe wurde 1980 vom Bassisten und Sänger Mark King, Mike Lindup (Keyboards und Gesang) und den Brüdern Boon (Gitarre) und Phil Gould (Drums) gegründet. Ihre Debutsingle „Love meeting Love“ wurde schnell ein häufig gespieltes Stück in der britischen Jazz-Funk- Szene. Ihr Name begann sich herumzusprechen.

Der Sound, vor allem geprägt durch Mark Kings funky Bassspiel, erhielt immer stärkeren Zuspruch. 1981 kamen der Hit „Love Games“ und der Underground-Klassiker „Starchild“ heraus.

Nach mehreren Touren durch Europa folgte die erste Welttournee. 1986/1987 war wohl die erfolgreichste Zeit der Band. Die Produktion „Running in the Family“ mit den Titeln „Lessons in Love“ und „ To be with you again“ schlug ein wie eine Bombe. Kings „Slap“-Bass und sein Gesang haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Ende 1987 stiegen die Goud-Brüder aus und wurden durch den Drummer und Pianisten Gary Husband und den Gitarristen Alan Murphy ersetzt, der jedoch 1989 starb.

1994 stoppte die Band, Mark King jedoch machte unter seinem eigenen Namen weiter. Er hatte bereits in den 80ern sein erstes Solo-Album herausgebracht. 2001 kam es zu einer Wiederbelebung von Level 42 unter der Regie von Mark King, der sich die Rechte am Bandnamen gesichert hatte. Seitdem tourt die Gruppe in teils neuer Besetzung wieder durch die Welt. In Gronau war sie bereits vor zwölf Jahren zu Gast.

Nina Attal wird im Vorprogramm von Level 42 auftreten. Foto: Theater-Verlag Desch, München
Nina Attal wird im Vorprogramm von Level 42 auftreten. Foto: Theater-Verlag Desch, München
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