Sonderveröffentlichung

Das münsterlandweite Klangkunstfestival

Soundseeing in Gronau

Schon seit mehr als zwölf Jahren gibt es das einmalige Klangkunstfestival Soundseeing. Foto: Michael Bradke

20.04.2021

Außergewöhnliche Klänge an münsterländischen Kulturorten, das zeichnet das bundesweit einmalige Klangkunstfestival Soundseeing schon seit mehr als zwölf Jahren aus. Das kooperative spartenübergreifende Festival ermöglicht mit seinem Zusammenspiel von Ausstellungen, Performances, Konzerten und Workshops von hoher künstlerischer Qualität ein tiefes sinnliches Erleben von Klängen im Raum. Unsere akustische Umwelt ist reicher und inspirierender als wir denken. Musik, Improvisation, Technik und Experimentierfreude bringen die unterschiedlichsten Kulturorte im Münsterland zum Klingen.

Das Soundseein-Festival kommt auch in diesem Jahr wieder nach Gronau: In Zusammenarbeit mit dem Rock´n´Popmuseum haben die Macher vom Klangkunstfestival ein vielfältiges Programm auf die Beine stellen können, welches Musikbegeisterte jeder Altersklasse zum Mitmachen und Zuhören einlädt.

Ausstellungen, Performances, Konzerte und Workshops von hoher künstlerischer Qualität erwarten das Publikum. Foto: Veranstalter
Ausstellungen, Performances, Konzerte und Workshops von hoher künstlerischer Qualität erwarten das Publikum. Foto: Veranstalter

Folgende Programmpunkte sind für Gronau bestätigt:

► 7. Juli: „Talking Horns – the show must blow on“ beim Sommer an der Waldbühne.

Geschichten aus der Vergangenheit, der Gegenwart und vor allem aus der Zukunft. Kopf und Bauch werden gleichermaßen bedient: Unerhört für Puristen und Schubladen-Denker, grenzenloser Spaß für alle Anderen. Die große Faszination der Talking Horns liegt vor allem darin, dass sie ihren fantasievollen musikalischen Mikrokosmos mit sparsamen Mitteln entfalten: Messerscharfe Bläsersätze wechseln mit lyrischen Passagen und gelegentlich reflektiert der musikalische Horizont auch avantgardistische Kammermusik. Durch permanenten Rollenwechsel erreichen die Talking Horns eine orchestrale Dichte. (17 bjs 18 Uhr, Waldbühne des LAGA-Geländes, Eintritt frei)

► 12. August: Michael Bradke mit seinem Wasserorchester auf dem LagaKoller. Michael Bradke sammelt, bewahrt und entwickelt mit „MobilesMusikMuseum“ seit 20 Jahren Klangskulpturen, Musikinstrumente, Geräuschwerkzeuge sowie klingende Fundstücke, musikalische Spielregeln und Körpermusik aus der ganzen Welt – und verführt Kinder und ganze Familien zum aktiven und gemeinsamen Musizieren. Highlight open-Air auf dem LAGAKoller: das Wasserorchester. (17 bis 21 Uhr, LagaKoller, Eintritt frei)
     

Zahlreiche Veranstaltungen erwarten die Besucher des Festivals auch in Gronau. Foto: Veranstalter
Zahlreiche Veranstaltungen erwarten die Besucher des Festivals auch in Gronau. Foto: Veranstalter

► 15. August: Familienworkshop „Trommelwirbel“ mit Michael Bradke

Trommeln faszinieren Groß und Klein seit tausenden von Jahren. Ihr Beat imitiert den Herzschlag, und ist allen Kulturen der Welt zentraler Bestandteil der Musik. Trommeln verführen zum Tanz, geben den Takt der Arbeit vor und versetzen in Trance oder Ekstase.

Beim Workshop werden mit viel Spaß und Interaktion erste grundlegende Techniken des Trommelspiels mit Händen und Stöcken vermittelt, Trommeln und deren Klangphysik rund um die Welt erforscht sowie aus Rohr-Resten und Packband Tesa-Trommeln selbst gebaut. Aktuell sind die Gruppen auf maximal zehn Teilnehmer begrenzt, je nach Infektionsgeschehen kann die Gruppe vergrößert werden. Wer noch Plastikrohre oder Teile davon übrighat, kann diese gerne mitgebringen. (11 bis 13 Uhr und 15bis 17 Uhr, Rock’n’Popmuseum, Teilnahme kostenfrei, vorherige Anmeldung erforderlich unter E-Mail: info@rockpopmuseum.de)

► 17. August bis 12. September: Interaktive Beethovenobjekte von Erwin Stache im Rock´n´Popmuseum.

Passend zur großen Sonderausstellung „Ludwig lebt! Beethoven im Pop“ im Rock´n´Popmuseum stellt Erwin Stache seine interaktiven Beethovenobjekte in Gronau aus. Beethoven auf dem Hometrainer? Seine Sinfonien mit dem Roller? Der Leipziger Klangkünstler macht die Musik des Titanen durch seine mobilen und fantasievollen Objekte neu erfahrbar. Die Objekte von Erwin Stache werden im ganzen Haus verteilt und ermöglichen dem Besucher auf ihrem Rundgang durchs Museum ein ganz neues, interaktives Klangerlebnis. während der Öffnungszeiten des Museums. (Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, Preis im Museumseintritt enthalten)