Sonderveröffentlichung

Ehrung der besten Auszubildenden
Spitzenleistung „Made in Münster“

Azubis wichtig für die Wirtschaft 

Dienstag, 04.12.2018, 23:58 Uhr

Die Wirtschaft weiß Spitzenleistungen ihrer Auszubildenden zu würdigen: IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer überreichte mit Staatssekretär Christoph Dammermann die Urkunden. Fotos: Grundmann/IHK (2) / kri (2)
Azubis, Lehrer und Ausbilder, Familien und Freunde: Bei der Veranstaltung zu Ehren der besten Auszubildenden in Münster wurde neben der Leistung auch der Rückhalt durch die Menschen im Hintergrund des Geschehens hervorgehoben, die die Azubis mit Bestleistung unterstützten. 1662 haben sich der Prüfung gestellt – 148 davon mit der „Traumnote sehr gut“ abgeschlossen. „Als Prüfungsbeste sind Sie Vorbild für andere“, erkennt der Vorsitzende der Kaufmannschaft und IHK-Präsident, Dr. Benedikt Hüffer, die besonderen Ergebnisse an.

»Wissen ist griffbereit für alle Dinge. Die Neugierde, diese auch zu nutzen, muss nur da sein.«

Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Spitzenleistung „Made in Münster“ Image 1
Eltern, Ausbilder und Lehrer konnten mitfeiern.
Eltern, Ausbilder und Lehrer konnten mitfeiern.
Spitzenleistung „Made in Münster“ Image 2
Der Platz im Rathaus reichte dieses Mal nicht für die Ehrung aus. „Sie dürfen jetzt behaupten, dass Ihre geballte Fachkompetenz das Rathaus gesprengt hat“, schmunzelte Hüffer angesichts der im Vergleich zu den Vorjahren angestiegenen Anzahl an Azubis mit Bestnote.

In Münster arbeiten 96 000 Menschen, die eine betriebliche Ausbildung absolviert haben, 36 000 haben studiert. Die Zahl derjenigen, die sich für eine Ausbildung entscheiden, stieg zuletzt in NRW an. Wie wichtig das für die Wirtschaft ist, unterstrich insbesondere Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Auszubildende hätten einen Einblick in die Praxis, womit exzellente Zukunftschancen bevorstünden – in Handel, Industrie und Dienstleistung. Was ihn besonders freute, waren die Nachwuchskräfte im Banksektor, auch er habe seine Karriere mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen. Bildung sei die Schlüsselressource dieser Zeit. Unabhängig davon, wie sich Berufe und Branchen veränderten, spornte er die Azubis an, die Zukunft mitzugestalten. Dabei machte er insbesondere auf das Thema Digitalisierung und dessen Entwicklung aufmerksam: Damals, vor rund 20 Jahren, konnte man nur bis 22 Uhr Geld an Bankautomaten abheben, auch das Onlinebanking war noch nicht Standard.

Ebenfalls brachte der Staatssekretär ein Beispiel aus dem Alltag ein: Als er seine Tochter fragte, ob sie den Computer wenigstens beim Nähen nicht ausschalten wollte, habe sie nur gesagt, dass sie den brauche für ihr Youtube-Tutorial. „Wissen ist griffbereit für alle Dinge. Die Neugierde, diese auch zu nutzen, muss nur da sein“, gab er den 148 besten Azubis mit auf den Weg. (kri)
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