Sonderveröffentlichung

Dacia präsentiert die Neuauflage des Sandero

Sprung in moderne Zeiten

Dritte Generation: Auch die neue Auflage des Dacia Sandero gehört zu den günstigsten Autoangeboten auf dem deutschen Markt.

7.02.2021

Wirkten die ersten Dacia der Renault-Ära noch wie aus der Mottenkiste, ist das neue Modell auf der Höhe der Zeit. Und trotzdem bleibt auch der neue Sandero äußerst günstig.

Die Neuauflage des Dacia Sandero ist kaum teurer als das alte Modell – aber sehr viel besser. Mit frischem Design, sparsameren Motoren und moderner Architektur fährt der Kleinwagen der rumänischen Renault-Tochter 2021 zum Händler. Mindestens 8490 Euro stehen auf dem Preisschild, der Crossover Stepway kostet ab 11 390 Euro.

Trugen die Vorgänger noch die Technik der alten Clio-Generationen auf, hat Dacia jetzt Zugriff auf die aktuelle Kleinwagen-Plattform des Konzerns – inklusive Motoren, Konnektivität und Assistenzsystemen. Dass man es nun mit einem modernen Kleinwagen zu tun hat, sieht man schnell: Vor allem die Front mit großem Kühlergrill und serienmäßigen LED-Scheinwerfern strahlt Selbstbewusstsein aus, das minimale Längenwachstum auf nun 4,08 Meter, die breitere Spur und das flachere, Richtung Heck abfallende Dach stehen dem Fünftürer ebenfalls gut.

Richtiggehend modisch tritt das Stepway-Modell mit erhöhter Bodenfreiheit, robuster Karosserie-Beplankung und eigenständigem Kühlergrill-Stil auf.

Auch im Innenraum geht es zeitgemäß zu, statt großflächiger Plastikwüsten gibt es nun ein kleinteiligeres Design, in dem die einfachen Verkleidungs-Marialien weniger auffallen. In den höheren Ausstattungslinien werten Stoff- und Chrom-Applikationen sowie das Touchscreen-Multimediasystem das Ambiente zusätzlich auf. Das Raumangebot ist auf allen Plätzen gut. Der Kofferraum fällt mit 328 Litern für ein Fahrzeug dieser Klasse ordentlich aus.

Deutlich geschmeidiger als der Vorgänger, mit leichtgängiger elektrischer Lenkung und gutem Fahrwerkskomfort lässt der Dacia nichts vermissen, was einen modernen Kleinwagen ausmacht. Dass der raue Klang der 1,0-Liter-Dreizylindermotoren vor allem zum Start kaum gefiltert in den Innenraum dringt, und dass die kleinen Benziner nicht mit Temperament und Durchzug protzen, ist Preis und Fahrzeugklasse geschuldet.

Am flottesten geht es mit dem Top-Motor (74 kW/101 PS) voran, der in diesem Fall mit Autogas betrieben wird. Der Käufer des Autogas-Modells profitiert zunächst von niedrigeren Tankkosten, allerdings sind diese nicht von Dauer, da die Steuervergünstigung bis 2022 schrittweise ausläuft. Trotzdem könnte der Kauf lohnen, der 100-PS-Motor ist nur 100 Euro teurer als die 90-PS-Variante. Weil ein vollwertiger Gas- und ein Benzintank an Bord sind, liegt die Gesamtreichweite bei 1300 Kilometern.

Mit dem Basispreis von 8.490 Euro bleibt der Dacia Sandero der günstigste Neuwagen in Deutschland. Gegenüber dem Vorgänger ist das Einstiegsniveau „Access“ um knapp 1000 Euro teurer geworden, bei den anderen Varianten liegt der Aufpreis nur bei einigen Hundert Euro.

Wer ein ordentlich ausgestattetes Modell mit Klimaanlage und ein paar kleineren Komfort-Extras will, muss mindestens zur dritten Ausstattungslinie „Comfort“ greifen, die bei 9990 Euro startet.

Für den Stepway werden jeweils 1000 Euro mehr fällig, die Einstiegsmotorisierungen und niedrigen Ausstattungslinien sind für den Crossover allerdings nicht im Programm. (sp-x)