Sonderveröffentlichung

Tierfreundliche Weihnachten

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe gibt Tipps

Dienstag, 31.12.2019, 16:41 Uhr

Damit Weihnachten auch für die Tiere daheim eine fröhliche Zeit wird, sollten zum Fest einige Regeln beachtet werden. Foto: dpa
Anzeige
Autohaus Segbert GmbH & Co. KG
Henkhaus GmbH
Sachverständigen-/Ing.-Büro Walfort
Malerfachbetrieb Grote
Köstering GmbH
Kfz-Meisterbetrieb Ternowski
Garten Plan und Bau - Gerd Henkhaus
Karl-Heinz van Almsick
Kaminhaus Bork
Moden Müller
Fröhliche Weihnacht überall“ – bei Weihnachtsliedern, Tannenduft und Lebkuchen wächst die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Aber wie wird die Adventszeit auch für Heimtiere zu einer fröhlichen Zeit? Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) gibt Tipps: 

► Hunde mögen keinen Weihnachtsmarkt: Während es für Frauchen und Herrchen ein Vergnügen ist, auf Weihnachtsmärkten einen Glühwein zu trinken und von Bude zu Bude zu schlendern, sind Lärm und sich schiebende Menschen für Hunde eine Belastung. Auch der Einkaufsbummel im Gedränge der Weihnachtszeit ist eine stressige Tour für Hunde. Tierfreunde lassen ihre Vierbeiner daher besser zu Hause und gönnen ihnen anschließend einen langen Winterspaziergang. 
  
► Vorsicht bei Weihnachtsdeko: Raschelndes Geschenkpapier, Kerzen und der Weihnachtsbaum wecken den Spieltrieb bei Hunden und Katzen. Der Weihnachtsbaum muss daher so fest stehen, dass kletternde Katzen oder herumtollende Vierbeiner ihn nicht umstürzen können. An zerbrochenen Glaskugeln können sich die Tiere leicht verletzen. Außerdem verzichten Tierhalter besser auf Lametta, weil es bleihaltig ist und heruntergeschlucktes Lametta einen Darmverschluss verursachen kann. Auch Plastikfolien und Geschenkbänder ziehen die Tiere magisch an. Doch sie sollten nicht lange unbeaufsichtigt herumliegen: Ins Maul genommene Bänder können sich um die Zunge wickeln oder führen bei Verschlucken ebenfalls zu einem Darmverschluss.
► Weihnachtsessen und Süßigkeiten sind tabu: Natürlich duftet es zu Weihnachten herrlich in der Wohnung. Doch Reste vom Festtagsmenü wie fettige und salzige Gänsebraten sind für Heimtiere ungesund. Auch vermeintliche Leckerbissen für den Hund wie übrig gebliebene Geflügelknochen sollten nicht gegeben werden: Sie splittern leicht und können den Magen und Darm verletzen. Fischgräten sind ebenfalls lebensgefährlich. Von ungewürztem Rinderhackfleisch oder Joghurt dürfen Hunde und Katzen jedoch ein wenig naschen.
► Nur artgerechte Geschenke: Bei Schokolade sollten Tierhalter sich niemals von bettelnden Hundeaugen erweichen lassen: Das darin enthaltene Theobromin verursacht bei Vierbeinern anfänglich Durchfall und Erbrechen und ist bereits in kleiner Dosis tödlich. Statt Schoko-Adventskalender bieten Tierfreunde ihren tierischen Mitbewohnern lieber einen artgerechten Tier-Adventskalender beispielsweise mit Hundeschokolade an oder gesunde und funktionale Leckerlis aus dem Zoofachhandel. (ots)  
Datenschutz