Sonderveröffentlichung

Eine umfassende neuro-orthopädische Untersuchung ist für die Diagnostik erforderlich

Nerven, Muskeln und Faszien sind oft Ursache von Schmerzen

© Dr. Hannes Müller-Ehrenberg

9.03.2021

Rücken- und Beckenschmerzen sind in Deutschland häufig und werden viel zu oft mittels medikamentöser Dauertherapie oder einer Operation behandelt. Umso bedeutender ist für die Betroffenen eine qualifizierte neuro-orthopädische Diagnostik, mit der die Funktionen der Nerven und Muskel-Faszien-Systeme beurteilt werden.
    

Zu oft werden fälschlicherweise degenerative Veränderungen an Gelenken und Bandscheiben, die in der Bevölkerung weit verbreitet sind, für die meisten Beschwerden verantwortlich gemacht. Röntgen- oder Kernspinuntersuchungen können in der Diagnostik in die Irre führen, da sich beim Schmerzgeplagten und beim Schmerzfreien sehr häufig die gleichen Bilder zeigen. So findet man z.B. in 30– 70% der beschwerdefreien Bevölkerung manifeste Bandscheibenvorfälle; Experten geben an, dass nur ca. 5% der Rückenschmerzen von Bandscheiben verursacht werden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass in den Muskeln und Faszien sehr empfindliche Schmerzstrukturen vorhanden sind, die viele Beschwerden verursachen. Der Orthopäde Dr. H. Müller-Ehrenberg, national und international anerkannter Dozent auf dem Gebiet der myofaszialen Schmerztherapie, rät zu einer Untersuchung, die auch Triggerpunkte (engl. trigger = Auslöser) in der Muskulatur und den Faszien (myofaszial) sorgfältig untersucht. Eine exakte Stimulation dieser Triggerpunkte führt typischerweise zu einem Schmerz, den der Patient wiedererkennt.

Bei chronischen Schmerzen spielen nicht selten Erkrankungen der Nerven selbst eine bedeutende Rolle. „Eine qualifizierte neurophysiologische Untersuchung liefert Klarheit und sollte rechtzeitig durchgeführt werden, so der erfahrene Neurochirurg Dr. H. Sabel, der diese Diagnostik mit modernster Technologie akkurat in der Praxis durchführt.

Experten raten: Bei Schmerzen sollte, insbesondere bevor invasive Maßnahmen (z. B. eine OP) ergriffen werden, eine gründliche Untersuchung einschließlich der Nerven sowie Muskeln und Faszien durchgeführt werden. Die Therapie zielt darauf ab Nervenstörungen, myofasziale Triggerpunkte und Faszien-Verklebungen zu identifizieren und zu lösen – und mit ihnen die Schmerzen.

DR. MED. HANNES MÜLLER-EHRENBERG
Facharzt für Orthopädie und zertifizierter Triggerpunkt-Arzt IMTT®
Osteopathie, Akupunktur, Manuelle Medizin, Zertifizierte Stoßwellentherapie (Fachkunde DIGEST)

DR. H. SABEL
Facharzt für Neurochirurgie
Spezielle Schmerztherapie, ärztliches Qualitätsmanagement

Tibusplatz 6, 48143 Münster
Telefon 02 51/6 20 37 56
Weitere Informationen unter www.triggerpunktzentrum.de


Orthopädische Privatpraxis Dr. med. Hannes Müller-Ehrenberg