Sonderveröffentlichung

Besser sehen & hören
Unbeschwert durch den Alltag

Neueste Hörgeräte machen es möglich

Dienstag, 27.08.2019, 05:16 Uhr

Aktuelle Hörgeräte räumen mit neuesten Funktionen ihr überholtes Image auf. Foto: pd
Laut aktuellen Studien leben allein in Deutschland nah Angaben des Deutschen Schwerhörigenbundes rund 13 Prozent der Bevölkerung mit einer unversorgten Hörminderung. Doch nur ein Drittel davon ist mit Hörgeräten versorgt. Dabei verbessert eine rechtzeitige Hörgeräteversorgung nachweislich die Lebensqualität und beugt dem Einsetzen einer beginnenden Demenz vor.

Woran erkennt man überhaupt einen Hörverlust?

Oftmals merken es zuerst die eigenen Familienmitglieder und Freunde, dass man nicht mehr so gut hört. Ihnen fällt auf, dass man häufiger als üblich nachfragt, am Telefon ungewöhnlich laut spricht oder der Fernseher die Nachbarn mit unterhält. Sie selbst fühlen sich schnell erschöpft und versuchen Situationen zu meiden, die unangenehm für sie sind, zum Beispiel Unterhaltungen in größeren Gruppen oder mit einer lauten Geräuschkulisse.

Wann sollte man mit einer Hörgeräteversorgung beginnen?

Je länger man wartet, desto schwieriger lässt sich das verlorene Hörvermögen ausgleichen. Dem kann man mit einer möglichst frühen Entscheidung für ein Hörgerät entgegenwirken. Seine Umgebung nimmt man dann ganz neu wahr – das Kennenlernen neuer Menschen oder ein gemeinsames Essen im Restaurant erlebt man wieder viel unbeschwerter.

Die Hemmschwelle, ein Hörgerät zu tragen, ist immer noch groß. Warum ist das so?

Leider hat das Hörgerät heute noch nicht das Image einer Brille, die als Accessoire wahrgenommen wird. Die Hörgeräte-Hersteller arbeiten aber daran und nähern sich diesem ambitionierten Ziel mit ansprechenderem Design, nachhaltiger Akku-Technologie und Funkanbindungen.

Wie können wir uns den technologischen Fortschritt in der Hörgerätebranche vorstellen?

In immer kleineren und schöneren Bauformen ermöglichen moderne Chiptechnologie und innovative Funktionen ein immer größeres Leistungsspektrum. So können Hörgeräte mit Funktechnologie Musik oder Telefonate vom Handy direkt auf die Hörgeräte übertragen oder den Ton vom Fernseher empfangen, um so das Fernseherlebnis für die gesamte Familie wieder angenehm zu gestalten.

Dank moderner Akkutechnologie funktionieren Smartphones und Laptops zuverlässig ohne Einwegbatterien. Gibt es mittlerweile auch Hörsysteme mit Akku anstatt Batterie?

Die durchschnittliche Laufzeit von Hörgeräte-Batterien beträgt nur circa sieben Tage. In einem Hörgeräteleben von sechs Jahren verbraucht jeder, der zwei Hörgeräte trägt, über 600 Batterien, die als Sondermüll entsorgt werden müssen. Seit drei Jahren sind Hörgeräte optional mit Akkutechnologie am Markt verfügbar. Der teilweise komplizierte Batteriewechsel entfällt. Diese Systeme werden einfach über Nacht aufgeladen und dadurch wird der Nutzer flexibler und der gesamte Prozess umweltfreundlicher. (pm)

Brille putzen: Wasser und Spülmittel reichen

Brillenträger sollten ihre Brille nicht am T-Shirt oder mit einem Taschentuch abwischen. Dabei könnten die Gläser zerkratzen, erklärt das Kuratorium Gutes Sehen.

Besser sei es, die Gläser unter fließendem Wasser abzuspülen. Verschmutzungen löst ein pH-neutrales, nicht rückfettendes Spülmittel. Mit einem fusselfreien Putztuch oder sauberen Geschirrtuch trocknet man die Brille anschließend wieder ab.

Die zwischenzeitliche Aufbewahrung in einem Brillenetui sorgt dafür, dass sich kein Staub auf den Gläsern absetzen kann. (dpa)
   
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