Sonderveröffentlichung

Vier Tage, drei Kneipen, eine Party

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Freitag, 14.02.2020, 12:38 Uhr

Guido Huckschlag, Mitglied der Räuber, hat in der Kiepe eine Ecke zur Räuberhöhle gemacht. Foto: acf
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Von Ann-Christin Frank 

Die Wolbecker Kneipen und der Karneval pflegen eine lange gemeinsame Tradition, die beide tief miteinander verwurzelt. „Besonders die Kneipen hier im Ort sind ein wichtiger Teil der Traditionspflege rund um den Karneval“, sagt Guido Huckschlag, der selbst Mitglied der Räuber ist und in der Kiepe extra eine Ecke zur Räuberhöhle gemacht hat.

Heute gibt es in Wolbeck zwar nicht mehr ganz so viele Kneipen wie noch vor einigen Jahren bedauert Huckschlag, aber besonders die Kiepe und Sültemeyer sind am ZiBoMo-Wochenende neben dem Festzelt und der vorübergehend wiedereröffneten Gaststätte Schmitz die zentralen Punkte des närrischen Treibens. „Dieses verteilt sich dann immer ganz gut auf die einzelnen Stationen. Denn, wenn es dem ein oder anderen im Zelt zu voll oder zu warm ist oder dort gerade nicht die Lieblingsmusik läuft, dann wechselt man einfach die Location und schaut in den Kneipen im Ort nach“, weiß Thomas Deipenbrock ZiBoMo-Vizepräsident aus Erfahrung.

Mittlerweile im 30. Jahr hat Guido Huckschlag in der Kiepe zum ZiBoMo so einiges organisiert, um seinen Gästen eine zünftige Party zu bieten. „In diesem Jahr wird es am Sonntag, 16. Februar, und Montag, 17. Februar, sogar zwei Bühnen mit zwei DJs geben“, gibt der Gastwirt einen Ausblick, und ergänzt: „Eine davon ist sogar Open-Air.“ Dank einer Zeltabdeckung ist dort selbst bei weniger gutem Wetter das Feiern möglich. „Musikalisch gibt es auf beiden Tanzflächen für jeden Geschmack das Passende“, verspricht der Gastwirt. Er selbst liebt auch nach mittlerweile 30 Jahren in der Kiepe den Kneipenkarneval: „Mein Team und ich freuen uns immer auf den ZiBoMo und lieben die närrischen Tage, denn da feiern alle so friedlich und harmonisch zusammen.“
 
Foto: Colorbox
Foto: Colorbox
„Auch im Restaurant Sültemeyer ist wieder ordentlich was los“, verspricht Inhaber Thomas Wellpott, der selbst seit 20 Jahren in der Garde aktiv ist. Wie auch schon in den Vorjahren ziehen die Gaststätten in Wolbeck wieder alle an einem Strang und bieten den Narren im Ort ein zünftiges Party-Programm (siehe bunte Infozettel).

Einmalig zum ZiBoMo öffnet sogar die erst vor einem halben Jahr geschlossene Gaststätte Schmitz noch einmal ihre Türen für vier närrische Tage. „Wir haben in der Kneipe früher immer gekegelt und gefeiert, deshalb wollten wir die ‚Steenpaorte‘ unbedingt wiederbeleben“, sagt Markus Becker. Gemeinsam mit seinen Kumpels Sebastian Parzeller und Thomas Kuhlenkötter hat er dazu eine GbR gründet.

Auf der „Welcome back“-Party am heutigen Freitag wird es dann auch ein am Ziegenbocksmontag ausgerichtetes Getränke-Sortiment geben.

„Wir haben den Minz-Likör einfach mal in Ziegenwasser umbenannt“, verrät Becker.
 
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