Sonderveröffentlichung

Volles Programm in der City

Martinusmarkt lockt Besucher nach Greven

Freitag, 08.11.2019, 13:22 Uhr

Eine volle Innenstadt ist garantiert, wenn der Martinusmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag ruft. Das letzte von vier Grevener Stadtfesten im Jahr.
Der Martinusmarkt hat eine über 20-jährige Tradition und ist das erste Grevener Stadtfest, das mit einem verkaufsoffenen Sonntag kombiniert wurde, sagt Peter Hamelmann, Vorsitzender von Greven Marketing. Johann-Christoph Ottenjann, Vorsitzender der Grevener Werbegemeinschaft, bestätigt ihn und konkretisiert, dass sich die Besucher am Sonntag, 10. November, auf die 22. Auflage des Martinusmarkts freuen dürfen.

»Das ist die 22. Auflage des Martinusmarkts.«

Johann-Christoph Ottenjann

Ebenso traditionell ist die enge Kooperation des vierten Grevener Stadtfests im Jahr mit der Land- und Forstwirtschaft. Diese präsentiert im Niederort sich und zahlreiche Aktionen. Ein Höhepunkt ist die Gansversteigerung um 15 Uhr – passend zum Namen Martinus. Die Landfrauen öffnen überdies ihre kulinarische Genussmeile.

Im Rahmen des Landlebens im Niederort gibt es eine Nistkästenbau-Aktion. Die fertigen Nistkästen sollen anschließend im Grevener Stadtgebiet Meisen als natürliche Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners anlocken. Tischlermeister Laurenz Pieper, der die Aktion des Landesverbands Tischler NRW vor Ort vertritt, verrät, dass die Idee aus den Niederlanden stammt.

Dass der Eichenprozessionsspinner keine Grenzen kennt, macht Henk ter Hennepe deutlich. „In Holland sind die Kästen überall ausverkauft“, sagt der Veranstalter des Hollandmarkts, der wieder Bestandteil des Martinusmarkts ist. 37 Marktbeschicker sorgen auf der Rathausstraße und dem Montargisplatz für niederländisches Flair.
    
Die Gans ist die Symbolfigur des Martinusmarkts – hier im Gänsegatter im Niederort.
Die Gans ist die Symbolfigur des Martinusmarkts – hier im Gänsegatter im Niederort.
„Der Hollandmarkt ist das Bindeglied zwischen dem Geschehen im Niederort und der Alten Münsterstraße“, betont Peter Hamelmann. Dort findet von 12 bis 17 Uhr der Flohmarkt statt. Ebenso öffnet der Heimatverein sein Heimathaus „Alte Post“. Die Mitglieder stellen die Projekte des Heimatvereins vor und servieren Kaffee und Kuchen.

Ein Karussell und Bungee-Jump locken vor allem kleine Besucher auf den Marktplatz. Die Marktstraße wird von zahlreichen Ausstellern bevölkert. Wem bei so viel Aktivitäten die Beine schlapp machen, dem sei eine Runde im „Greven Express“, der Kleineisenbahn von Greven Marketing, empfohlen (Abfahrt im Niederort). (jpj)

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