Sonderveröffentlichung

Berufswahl
Vorher informieren

Acht Wochen vor Abreise um Lernvereinbarung kümmern

Montag, 10.06.2019, 07:11 Uhr

Viel muss vor dem Start geplant werden. Foto: dpa
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Wer ein Auslandssemester plant, sollte sein Programm für den Studienaufenthalt in einem sogenannten Learning Agreement festhalten. In dieser Lernvereinbarung legen Studierende fest, welche Kurse sie im Ausland belegen werden. Dazu sollten sie sich am besten etwa acht bis vier Wochen vor Abreise über die Seminare an der Austausch-Uni informieren und mit ihrem Betreuer besprechen, welche Kurse in Deutschland angerechnet werden können, heißt es dazu in der Zeitschrift Zeit „Campus“. Für eine Erasmus-Förderung müsse die Heimat-Uni mindestens 15 Leistungspunkte pro Semester anrechnen. (dpa)

Ausbildung aufwerten

Schon in ihrer Ausbildung können Lehrlinge Zusatzqualifikationen erwerben. Das macht sich gut im Lebenslauf und bringt Vorteile auf dem Arbeitsmarkt, wie die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Berufswahlmagazin auf „Planet-Beruf.de“ erklärt. Eine solche Zusatzqualifikation kann speziell auf den eigenen Ausbildungsberuf zugeschnitten sein – zum Beispiel der Betriebsassistent im Handwerk. Damit erwerben Azubis bereits kaufmännisches Wissen, das auch in der Meisterprüfung gefordert wird. Daneben gibt es vom Beruf unabhängige Angebote, etwa Fremdsprachenkurse, Auslandsaufenthalte oder Softwarekurse. Wer solche Qualifikationen vorweisen kann, darf vielleicht neue Aufgaben im Betrieb übernehmen oder hat bessere Chancen im Bewerbungsprozess. (dpa)

Eltern vom Beruf überzeugen

Foto: dpa
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Modedesigner oder Jurist – geht es um Berufswünsche und Karrierepläne sind sich Schulabsolventen und ihre Eltern nicht immer einig. Jugendliche können ihren Eltern die eigenen Berufswünsche aber nahebringen. Dazu sollten sie das Gespräch mit ihnen suchen und gut vorbereiten. Wer einen konkreten Plan hat und sich schon im Vorhinein Argumente zurechtlegt, kann seine Eltern am besten überzeugen, sagt Berufscoach Anja Worm in der Zeitschrift „Unicum Abi“.

Jugendliche können zum Beispiel recherchieren, wie viel sie im angestrebten Beruf später verdienen werden. So können sie ihren Eltern veranschaulichen, dass ihre Wahl ein sicherer Karriereweg sein kann. (dpa)
  
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