Sonderveröffentlichung

Freibad: Kapazitätsgrenze in Coronazeiten

Vormittags ohne Problem

Wer das kühle Nass im Freibad genießen will, muss auch im Wasser Abstand halten. Deswegen gelten während der Corona-Pandemie Besucher-Höchstgrenzen. Foto: Gösmann

1.08.2020

Die Stammgäste des Freibads sind zufrieden. Trotz coronabedingter Einschränkung – derzeit dürfen immer nur 350 Gäste gleichzeitig in die Anlage am Bürgermeister-Corneli-Ring – kamen sie in dieser Saison bisher voll auf ihre Kosten. Das lag auch am Wetter. Nur selten wurde es so warm, dass die Kapazitätsgrenze überschritten wurde und das Schwimmvergnügen ausfallen musste. Betriebsleiter Thomas Schliewe kann die Tage an einer Hand abzählen, an denen er Besucher am Eingang abweisen musste.
      

An diesem Wochenende kommen eventuell weitere Beispiele hinzu, soll das Thermometer doch laut Wetterbericht über 30 Grad anzeigen. Deswegen bittet Thomas Schliewe schon jetzt um Verständnis, sollte nicht jeder ins Bad hineinkommen können.

Gute Chancen gibt es im Vormittagsbereich. „Da hatten wir nicht ein Mal in diesem Jahr Probleme“, weiß Thomas Schliewe und empfiehlt den Zeitraum bis 12 Uhr. Zwischen 12 und 14 Uhr sind keine Gäste im Freibad zugelassen, so dass die Anlage gereinigt und desinfiziert werden kann. Ab 14 Uhr rechnet Thomas Schliewe dann mit einem erhöhten Besucherandrang. Warteschlangen sind vorprogrammiert, so dass der Betriebsleiter Besucher vorab bittet, vor dem Bad die Abstandsregeln zu befolgen.

Personell hat er das Team für die heißen Tage aufgestockt und den Sicherheitsdienst im Eingangsbereich verstärkt. Am Becken waren solche Maßnahmen nicht nötig. „Was uns im Bad erwartet, wissen wir ja“, sagt er in Hinblick auf die geltende Gästebeschränkung.