Sonderveröffentlichung

Vorsichtig vorgehen mit dem Hochdruckreiniger

Preis-Leistungs-Verhältnis ist vielen Befragten wichtig

Samstag, 14.03.2020, 04:38 Uhr

Da ist Vorsicht angeraten: Autos mit Folierungen sollten in der Waschanlage zumindest auf Heißwachs verzichten. Foto: dpa
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Wladasch Lackiererei GmbH
Autohaus Segbert GmbH & Co. KG
Wer eine neue Farbe für sein Auto haben oder Werbung darauf platzieren will, kann statt Lack auf Folien setzen. Die stellen bei der Wäsche besondere Ansprüche. 

Autos mit Folierungen können zwar in der Regel normal durch Waschstraßen fahren. Auf Heißwachs sollten Autofahrer dabei aber verzichten, rät der ADAC. Vor allem auf matten oder strukturierten Folien könnten Flecken entstehen, die sich nicht mehr entfernen lassen. Auch bei der Handwäsche dieser Folien ist Wachs tabu.

Manche Folienhersteller raten, nur Waschanlagen mit textilen Waschelementen zu nutzen, um Kratzer zu vermeiden. Wer das Fahrzeug mit dem Hochdruckreiniger säubern will, hält mindestens 50 Zentimeter Abstand und zielt nicht direkt auf die Kanten der Folien.

Folierungen kosten in der Regel weniger Geld als Neulackierungen. Dabei wird eine selbstklebende Folie auf die Oberflächen aufgebracht. In der Regel lässt sich diese ohne Schaden wieder abziehen. So kann schnell das Aussehen des Autos verändert werden, ohne das Fahrzeug dauerhaft umlackieren zu müssen.

Für die Ewigkeit ist diese Lösung nicht. Abhängig von Qualität und Nutzung muss die Folie nach zwei bis zehn Jahren wieder vom Fahrzeug herunter, meint der ADAC. Der Autoclub rät, die Arbeiten generell Fachleuten zu überlassen. (dpa)

Facelift für den Jaguar F-Type

Sanfte Überarbeitung
Klassische Form: Die ist dem F-Type geblieben.
Klassische Form: Die ist dem F-Type geblieben.
Statt der nächsten Generation bringt Jaguar nun nur ein zweites Facelift für seinen F-Type. Der Autobauer hat gerade andere Baustellen: Der Brexit-Ausgang ist ungewiss, Jaguar muss seine Modellpalette elektrifizieren und die Oberklasse-Limousine XJ wartet sehnsüchtig auf Erneuerung. Da müssen dem kleinen Coupé und Roadster vergleichsweise kleine Überarbeitungen genügen.

Die sollen dem F-Type Coupé (ab 64 200 Euro) und dem 7000 Euro teureren Roadster frischen Wind verleihen. Jaguar hat sich vor allem die Front vorgenommen: Die weit in die Flanken gezogenen Scheinwerfer sind Geschichte, stattdessen strahlt der Jag nun mit schmalen LED-Leuchten durch die Nacht. Kaum etwas zu tun gab’s am Heck, auch die klassischen Sportwagen-Proportionen – lange Haube, knackiger Hintern – haben die Designer unberührt gelassen.

Nachgelegt hat Jaguar im Innenraum: Neu ist das digitale Kombi-Instrument, und auch das alte Infotainmentsystem wurde ausgemustert. Jetzt kann man sich auch von zu Hause per Smartphone- oder SmartwatchApp mit dem Auto verbinden und den Wagen abschließen, die Tankfüllung abfragen oder die Hupe tröten lassen.

Bei den Motoren ist der Sechszylinder herausgeflogen. Vier und Achtzylinder stehen noch zur Wahl. Bei den V8-Modellen gibt es neu eine 331 kW (450 PS) starke Ausbaustufe, wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb für 92 500 Euro (4x4-Version ab 98 500 Euro). Das allradgetriebene Top-Modell (ab 125 600 Euro) leistet 423 kW (575 PS). In der Basis-Version setzt Jaguar auf einen 221 kW (300 PS) starken Vierzylinder.

Ausreichend ist der Vierzylinder allemal, er schiebt mit 400 Newtonmeter bei niedrigen 1500 Umdrehungen kräftig an, sprintet in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 und läuft 250 km/h. Damit eignet er sich zum entspannten Cruisen und für lustvolle Kurvenräubereien auf geschwungenen Landstraßen; sogar der Klang ist ganz ordentlich. Er hat rund 140 Kilogramm weniger Gewicht auf der Vorderachse und wirkt beim flotten Wedeln um einiges leichtfüßiger. (sp-x)
  
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