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Experten geben Tipps für Steuern und Altersvorsorge

Samstag, 23.03.2019, 13:20 Uhr

Paare, die heiraten, können Geld sparen, wenn sie einige Tipps und Ratschläge befolgen – sowohl bei der Steuer als auch bei der Altersvorsorge und den verschiedenen Versicherungen. Fotos: DVAG/Masterfile Royalty-Free, dpa
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Heiraten – ja oder nein? Keine einfache Entscheidung, doch auch neben der Liebe gibt es gute Gründe dafür. Die Fachleute der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) erklären, wie sich Eheleute bei Steuern und Rente besserstellen können.

Die Hochzeit des befreundeten Paares ist gerade vorüber, schon liegt die nächste Einladung im Briefkasten. Seit der Jahrtausendwende geht der Trend wieder verstärkt in Richtung Eheschließungen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes haben 2017 rund 407 000 Paare in Deutschland geheiratet. Doch viele sind unsicher, ob sie sich eine Hochzeit überhaupt leisten können. Denn vom Brautkleid übers Catering bis hin zur Location – der schönste Tag im Leben kann ganz schön teuer werden. Es gibt aber auch ein starkes finanzielles Argument für die Hochzeit: Langfristig gesehen können Eheleute eine Menge Geld sparen. Die DVAG-Experten erklären, wie und wo Verheiratete bei Steuern und Versicherungen sparen können.

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Gerade bei der Steuer können sich Ehepaare Vorteile sichern. Das Zauberwort heißt Ehegattensplitting: Die Partner machen eine gemeinsame Steuererklärung und werden dabei wie eine Person behandelt. Zur Berechnung der Steuer wird beim Ehegattensplitting die Gesamtsumme beider Gehälter zunächst halbiert. Für diese Hälfte wird dann die Einkommensteuer berechnet. Und durch die Wahl der richtigen Steuerklasse kann der besserverdienende Ehegatte schon beim Abzug der Lohnsteuer vom Ehegattensplitting und dem niedrigeren Steuersatz des anderen Ehegatten profitieren.

„Bei der Ehe sollten unbedingt beide Partner an die Altersvorsorge denken“, raten die Vermögensberater ferner. „Insbesondere die Person mit dem geringeren Einkommen sollte sich nicht auf die Rente des Ehepartners verlassen“, so die DVAG-Fachleute. Deshalb kann sich für beide Ehepartner eine eigene private Rentenversicherung lohnen. Wer etwa eine Riester-Rente abgeschlossen hat, kann beim Tod des Ehepartners das darin angesparte Vermögen erben – zusätzlich zum Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente. Übrigens: Die gesetzliche Rente selbst ist nicht auf den Partner übertragbar, jedoch kann dieser unter bestimmten Voraussetzungen mitversichert werden. (pm)


Männer setzen sich meistens durch

Nur einer von 16 Männern in Deutschland nimmt bei der Hochzeit den Nachnamen seiner Ehefrau an. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS), die Ende Dezember in Wiesbaden veröffentlicht wurde.

Ehepaare in Deutschland mögen es demnach bei der Namenswahl traditionell. Bei rund drei Viertel aller Eheschließungen wird auch heute noch der Name des Mannes zum gemeinsamen Ehenamen. Nur sechs Prozent der Paare entscheiden sich für den Familiennamen der Frau, etwa doppelt so häufig kommt es laut Studie vor, dass beide Partner ihren eigenen Namen behalten. Einen Doppelnamen wählen etwa acht Prozent der Paare. Seit 1976 müssen sich Braut und Bräutigam bei der Hochzeit nicht mehr zwangsläufig auf den Familiennamen des Mannes festlegen. Seit knapp 25 Jahren ist nicht einmal mehr ein gemeinsamer Familienname Pflicht. Das entsprechende Gesetz trat am 1. April 1994 in Kraft.

Für die Studie hat die Gesellschaft für deutsche Sprache, die für ihre Untersuchungen zu den beliebtesten Vornamen bekannt ist, rund 20 000 Eheschließungen in 174 Standesämtern aus dem Jahr 2016 ausgewertet. Zum Vergleich wurden die Jahre 1976, 1986, 1996 und 2006 untersucht. (dpa)
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