Sonderveröffentlichung

Was will ich werden?

Wann Berufsorientierungstests weiterhelfen

Freitag, 06.03.2020, 11:04 Uhr

Auch Studierende haben ihr Berufsbild noch nicht immer klar vor Augen: Orientierungstests können in solchen Situationen helfen, eine Richtung auszuloten. Foto: dpa/Christin Klose
Anzeige
Stadtwerke Ahlen GmbH
Ferro Industrieanlagen
Wilinski Heizung Klima Sanitär
Haus der Pflege gGmbH
Ferro Industrieanlagen
Sortiere folgende Tätigkeiten nach Interesse: Fahrzeuge bedienen, Informationen analysieren, Plakate entwerfen, den Problemen anderer zuhören“. So oder so ähnlich lauten die Aufgabenstellungen bei Orientierungstests zur Berufswahl. So sollen Schüler oder Studierende herausfinden, für welche Jobs sie geeignet sein könnten oder welche Aufgaben sich für ihre Persönlichkeit anbieten.

Berufsorientierungs- und Persönlichkeitstests unterscheiden sich dabei: Das Grundprinzip ersterer bestehe im Vergleich der JobAnforderungen mit den Fähigkeiten und Interessen von Ratsuchenden, erklärt Heinz Schuler, emeritierter Professor der Personalpsychologie. Persönlichkeitstests nutze man hingegen, um festzustellen, ob Gewissenhaftigkeit oder Leistungsmotivation ausreichen, beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Bei der Berufsorientierung haben Persönlichkeitstests allerdings weit geringeren Nutzen als Fähigkeits- und Interessentests, so Schuler.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet gleich mehrere unterschiedliche AnalyseWerkzeuge an, zum Beispiel den „BERUFE Entdecker“ oder das Selbsterkundungstool. Für die Tests müssen junge Menschen zuvor noch nicht wissen, was sie beruflich machen wollen. Aber auch wer bereits eine konkrete Vorstellung hat, kann mögliche Alternativen entdecken, erklärt Mark-Cliff Zofall, Bereichsleiter Berufsberatung bei der Arbeitsagentur.

Nicht immer jedoch haben die Fragebögen ein konkretes Ergebnis. Je nach Testverfahren darf man konkrete Berufsvorschläge erwarten oder aber eine grobe Orientierung für eine möglicherweise passende Richtung.

Entscheidend sei daher, sich im Vorhinein klarzumachen, was Ziel und Absicht des Tests sind. Interessierte sollten sich beim Ausfüllen immer ehrlich positionieren und auch Schwächen eingestehen. Psychologin und Karriere-Coach Angelika Gulder empfiehlt, sich am besten mehrere Einschätzungen einzuholen. (dpa)

Geringhoff in Ahlen
Franz Kaldewei GmbH & Co. KG

Auto Weber GmbH & Co. KG
Elektro Benning-Bröckelmann
Datenschutz