Sonderveröffentlichung

Weihnachtsmarkt Rinkerode
Heimeliges Hüttendorf

Handgemachtes, Live-Musik – und Besuch vom Nikolaus

Donnerstag, 28.11.2019, 17:14 Uhr

Nach Einbruch der Dunkelheit schlendert der Nikolaus samt Knecht Ruprecht über den Weihnachtsmarkt und verteilt die Stutenkerle, die der Heimatverein im Vorfeld gebacken hat. Fotos: sff
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Der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt findet wieder am ersten Adventswochenende, 30. November und 1. Dezember, im Dorfkern von Rinkerode statt. Nach der guten Resonanz des vergangenen Jahres wird der Weihnachtsmarkt auch dieses Mal über zwei Tage gehen, also schon am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr beginnen.  

An den bewährten Ständen, Aktionen und Programmpunkten, an denen sich zahlreiche örtliche Vereine und Gruppen beteiligen, wird weitgehend festgehalten. Neu ist jedoch die Anordnung der Hütten. Das wurde auf der Versammlung des Orga-Teams Ende Oktober beschlossen. Denn da die hinter dem Pfarrzentrum aufgestellten Buden nicht so gut besucht waren, soll sich nun alles vor und neben dem Gebäude abspielen. So werden einige Stände entlang des „Pättkens“ in Richtung St.-Pankratius-Kindergarten zu finden sein.
  
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Auch die Bühne soll ein wenig nach vorne rücken und vor dem Eingang zum Kaminzimmer platziert werden. Aufgrund der vielen begeisterten Zuhörer im vergangenen Jahr wird dort am Samstagabend ab 19.30 Uhr erneut die Band „reConnected“ auftreten. Nach der Vorabend- Messe, die um 18.30 Uhr in St. Pankratius beginnt, wird die 13-köpfige Formation mit den Lokalmatadoren Stefan Schemmelmann und Sebastian Schlering den Besuchern bis 22 Uhr ordentlich „einheizen“. Die Spenden werden wieder beim Weihnachtskonzert der Band in Münster der „Aktion Lichtblicke“ übergeben.
  
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Für Live-Musik werden an beiden Tagen aber auch der Spielmannszug, das Kolping-Blasorchester, der Männergesangverein, die Jagdhornbläser sowie Pianistin Olga Starovybornaya sorgen. Der Kinderchor der Grundschule unter der Leitung von Marion Farwick ist ebenfalls mit dabei.

Am Sonntag öffnet der Markt nach der Familienmesse, die für 9.30 Uhr angesetzt ist, gegen 10.30 Uhr. Der Spielmannszug wird die Gottesdienstbesucher feierlich von der Kirche zum Markt geleiten. Wie am Vortag werden die Standbetreiber handgefertigte Waren wie Holzkrippen, Stricksocken, Etuis und Kissen, Imkerware sowie Dekoartikel feilbieten.
  
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Auch das kulinarische Angebot wird mit Mutzenmandeln und Krapfen, Wildfleisch, Pommes und Döner sowie syrischen und russischen Spezialitäten vielfältig sein. Die Landfrauen bieten ihr Leber- und Wurstebrot in diesem Jahr wieder nach dem traditionellen Rezept an. Sie haben den bewährten Metzger wieder gewinnen können. Dazu werden im „Schöppken“ Glühwein und Eierpunsch angeboten. Auch die „Schirmbar“, in der es 2018 besonders gesellig zuging, wird wieder aufgebaut und das eine oder andere Kaltgetränk angeboten.
   
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Liebhaber von Torten und Kuchen werden am Sonntag ab 14.30 Uhr im „Königlichen Café“ im Pfarrzentrum die Qual der Wahl haben. Bewirtet werden sie vom aktuellen Schützenkönig Ferdi Witte, seiner Königin Doris Droste und dem Hofstaat.

Auch die Kinder werden mit adventlichem Basteln und beim Kinderschminken gut unterhalten. Jung und Alt können sich zudem von Künstler Ben Uhlenbrock porträtieren lassen. Und für den späteren Nachmittag ist der Nikolaus ins Davertdorf eingeladen, bevor der Rinkeroder Weihnachtsmarkt gegen 18 Uhr gemütlich ausklingt. (bim)
      

Tannenbäume landen danach nicht im Müll

Stammtisch schmückt das Dorf
Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Dekorationen wie Lichterketten und Tannenbäume, die für eine heimelige Atmosphäre sorgen? Für das Hüttendorf in Rinkerode werden die Nadelbäume von den Familien Dreier und Große Wöstmann gestiftet, freuen sich die Organisatoren, die sie zwischen den Hütten aufstellen.

Dass die frisch geschlagenen Tannen nicht nur ein Wochenende lang zur Geltung kommen, sondern – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – noch länger Freude bereiten, dessen haben sich die Damen des Stammtisches „Wi makt dat schon“ angenommen. Sie wollen die immergrünen Gewächse nach dem Markt entlang der Alten Dorfstraße und der Albersloher Straße aufstellen und so für vorweihnachtliche Stimmung sorgen.

Schon Ende des vergangenen Jahres hätten die zwölf Frauen des gemischten Stammtisches dies geplant und sich Gedanken über den Baumschmuck gemacht, berichten die Stammtischbrüder Bernhard Stückmann und Theo Schemmelmann. Nun sollen zwölf Bäume von je einer Stammtischschwester individuell mit Schleifenbändern und Kugeln gestaltet werden. Auch für eine inzwischen verstorbene Mitstreiterin wollen die Frauen eine Tanne dekorieren. (bim)

Brot und Geschirrtücher

Heimatfreunde bieten Leckeres und Praktisches
Theo Schemmelmann präsentiert das neue anthrazitfarbene Geschirrtuch mit der Aufschrift „Heimatverein Rinkerode“ (li.). Und im Backhaus wird es am Wochenende wieder nach frischem Brot duften. Fotos: -bim-
Theo Schemmelmann präsentiert das neue anthrazitfarbene Geschirrtuch mit der Aufschrift „Heimatverein Rinkerode“ (li.). Und im Backhaus wird es am Wochenende wieder nach frischem Brot duften. Fotos: -bim-
Im Backhaus hinter der St.-Pankratius-Kirche wird sich der Rinkeroder Heimatverein wieder häuslich einrichten und etwas zum Weihnachtsmarkt-Programm beitragen.

Nicht nur die beliebten Brotlaibe frisch aus dem Ofen des Backhauses bieten die Heimatfreunde wieder an. Auch Trockentücher mit der Aufschrift „Heimatverein Rinkerode“ können dort erworben werden. Das Besondere: Die Tücher wurden im Textilmuseum Bocholt auf den dortigen historischen Webmaschinen hergestellt. 
  
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Denn nach einem Ausflug des Vorstands in das Museum hatte Heinz Hofmann den Kontakt dorthin gehalten und schließlich diese Möglichkeit bekommen. „Die Motivmuster wurden extra für uns aufgelegt“, erklärt Vereins-Geschäftsführer Josef Hunkemöller nicht ohne Stolz. Schon seit einigen Jahren verschenken die Heimatfreunde die Tücher gerne zu Jubiläen.

Zur Auswahl stehen sechs Farb- und Webvarianten. Neu im Programm ist ein anthrazitfarbenes Grubentuch in Erinnerung an den Bergbau im Ruhrgebiet. Heinz Hofmann lobt die gute Qualität der Tücher – und fügt, an alle Biertrinker gerichtet, hinzu, dass Gläser damit fusselfrei getrocknet werden könnten. (bim)
   
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