Sonderveröffentlichung

Maifest in Greven
Wenn die Mauer verschwindet . . .

Freiluft-Galerie an der Kirchenmauer

Freitag, 17.05.2019, 07:10 Uhr

Jahr für Jahr füllt sich die Kirchenmauer mehr mir bunten Bildern
Ich möchte, dass die Mauer verschwindet“, sagt Ewa Grzybek. Das ist keine Drohung, sondern ein Wunsch der Mit-Organisatorin von „Greven mal(t) bunt“. Im ersten Jahr der Freiluft-Galerie sei die Kirchenmauer von St. Martinus zwischen den Bildern noch klar zu erkennen gewesen. Im Vorjahr füllten deutlich mehr Kunstwerke die Mauer.

Die Chancen, dass am Sonntag, 19. Mai, noch weniger Mauer durchscheint, stehen gut. Denn Ewa Grzybek hofft auf einen neuen Rekord bei den ausstellenden Künstlern. „2017 sind wir mit acht angefangen, im vergangenen Jahr waren es 23. Das wollen wir übertreffen“, sagt die Künstlerin. Sie betont aber auch, dass dies vor allem vom Wetter abhängig sei.

Skulpturen werden auf dem Kirchberg ausgestellt.
Skulpturen werden auf dem Kirchberg ausgestellt.
Die Künstler hängen ihre Bilder an der Kirchenmauer auf oder lehnen sie dort an. Aber auch der Weg hoch auf den Kirchberg lohnt sich für die Besucher. Dort werden Skulpturen vom Emsdeich- Skulpturen-Projekt ausgestellt. „Die tolle Atmosphäre dort wurde im Vorjahr gerühmt“, erinnert sich Ewa Grzybek. Sie spricht von einem besonderen Platz, einer Künstler-Oase, das Sonnenlicht werde durch die Blätter gebrochen, zusammen mit den bunten Bilder und Skulpturen entstehe eine tolle Szenerie. Man könne den Ort völlig neu entdecken. Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen ein.

Die Freiluft Galerie bezieht überdies das Haus der Begegnung mit ein.

Die Künstler können ihre Werke auch zum Verkauf anbieten. (jpj)
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