Sonderveröffentlichung

Bestes Handwerk - Schönes Zuhause: Kompliment, altes Haus
Wenn‘s gut werden soll

Eine professionelle Planung ist beim Umbau des Bades unverzichtbar

Montag, 15.07.2019, 06:39 Uhr

Mehr Platz zum Entspannen: In modernen Wellnessbädern sind helle, freundliche Farben und eine großzügige Raumaufteilung gewünscht. Foto: djd/VDS/Ideal Standarddjd/VDS/Ideal Standard
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Wenn‘s gut werden soll Beim nächsten Bad wird alles anders: Wo heute noch tristes Einerlei mit Kacheln aus den 70er Jahren, schmutziggrauen Fugen und betagten Armaturen herrscht, wünschen sich viele eine Wellnessoase, die ein angenehmes Wohngefühl vermittelt. Doch leichter gesagt als getan: Wo anfangen bei der Planung, was ist terminlich zu organisieren und wie lässt sich die Modernisierung möglichst wirtschaftlich gestalten? Diese und weitere Fragen beschäftigen Haus- oder Wohnungsbesitzer. Hinzu kommt die Angst vor wochenlangem Lärm und Dreck, der sich nahezu in allen Räume verteilt. Dabei geht es auch anders – vorausgesetzt, das neue Wellnessbad wird vorausschauend und fachkundig geplant.

Frühzeitig einen erfahrenen Fachhandwerker einschalten: Eine Badsanierung ist mit einem Puzzlespiel vergleichbar: „Bei diesem komplexen Projekt sind weit über 1.000 Einzelteile exakt aufeinander abzustimmen“, schildert Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär Heizung und Klima (ZVSHK). Damit man dabei nicht den Überblick verliert, sollte man frühzeitig einen erfahrenen Fachhandwerker vor Ort einschalten. Gemeinsam mit ihm ließen sich in einer der vielen Bäderausstellungen des Großhandels oder auch des Betriebes Inspirationen für das neue Bad sammeln. „Schritt für Schritt entsteht so eine individuelle Planung, entscheidend sind dabei die Wünsche der Bewohner und die örtlichen Gegebenheiten“, so Andreas Braun. Viele Tipps dazu und eine Checkliste mit den sieben wichtigsten Punkten für eine gelungene und wirtschaftliche Modernisierung bietet das Verbraucherportal „Ratgeberzentrale“ unter www.rgz24.de/traumbad.

Den passenden Zeitpunkt finden: Wichtig ist es zudem, den passenden Zeitpunkt für die Modernisierung zu finden: „Das Badezimmer zu renovieren, nimmt etwa zwei Wochen in Anspruch. Warum also den Umbau nicht einfach mit dem Urlaub verbinden?“, empfiehlt Sanitärexperte Braun. So können die Bewohner entspannen, während sich der Bad-Profi gewerkeübergreifend um die zeitliche Koordination aller Arbeiten kümmert. Erfahrene Badsanierer findet man bequem mit der Handwerkersuche unter www.wasserwaermeluft.de. (djd)
  

Die Kosten im Blick

Neben den ästhetischen Wünschen zählen für Hausbesitzer bei der Badmodernisierung vor allem die Kosten. „Hier sollte man sich nicht von vermeintlich günstigen Internetangeboten blenden lassen“, rät Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär Heizung und Klima (ZVSHK). Fachbetriebe vor Ort hingegen böten einen Festpreis an für Sanitärprodukte, Montage und Arbeitsleistung bis hin zur Gewährleistung. Es gebe keine versteckten Nebenkosten wie etwa für Versand und Entsorgung. „Ein weiterer Vorteil: Der Kunde zahlt nach Baufortschritt und nicht komplett im Voraus.“

Zuerst Zuschüsse beantragen

Für eine energieeffiziente Immobilie
Wer eine Immobilie bauen, sanieren oder kaufen will, kann von Förderungen profitieren. Das gilt insbesondere, wenn Bauherren dabei auf Energieeffizienz achten. Wenn sie etwa eine neue Heizung, neue Fenster oder eine Dämmung für die Außenwände einbauen. Zu den ersten Adressen, bei denen Privatpersonen Zuschüsse beantragen können, gehören das Bundesamt für Wirtschaft und Außenhandelskontrolle (kurz Bafa) sowie die KfW-Bank. Bei der Bank erhalten sie zusätzlich ein zinsloses Darlehen. Aber auch Kommunen sowie Länder bieten zum Teil Förderungen an.

Um die Zuschüsse zu erhalten, müssen Privatpersonen einen Antrag stellen. Wichtig dabei: Den Antrag müssen sie stellen, bevor sie Handwerkern oder dem Bauunternehmen einen Auftrag erteilen. Die KfW-Förderung können Interessierte in der Regel über die Hausbank beantragen, beim Bafa ist dies direkt und online möglich.

In der Regel müssen Antragsteller bestimmte Auflagen erfüllen – etwa Nachweise beilegen. Ein Energieberater kann dabei helfen, die Unterlagen zu besorgen – unter bestimmten Umständen gibt es sogar Zuschüsse für das Honorar des Energieberaters. Zum Teil ist die Förderung auch an Richtlinien geknüpft. Details dazu stehen auf den Internetseiten der jeweiligen Förderprogramme. Einen Überblick dazu bietet beispielsweise die Internetseite co2online. (dpa)

Wenn der Putz bröckelt...

Rettungsplan für feuchtes Mauerwerk
Mauern mit System sanieren: Injektionscreme und passende Putze stoppen aufsteigende Feuchtigkeit. Foto: txn/Saint-Gobain Weber
Mauern mit System sanieren: Injektionscreme und passende Putze stoppen aufsteigende Feuchtigkeit. Foto: txn/Saint-Gobain Weber
Abbröckelnder Putz, modriger Geruch, unbehagliches Raumklima, Schimmel – feuchte Wände schaffen zahlreiche Probleme. Hausbesitzer sollten deshalb sofort handeln. Mit einer Analyse vom Fachmann und dem richtigen Sanierungsverfahren sind die Bewohner schnell und sicher wieder auf der trockenen Seite. Besonders wichtig: „Alle Komponenten der Mauerwerkssanierung sollten zu einem System gehören. Nur so ist gewährleistet, dass sie das Heim dauerhaft vor Feuchtigkeit schützen“, betont Michael Bertels, Bautenschutzexperte beim Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber. Die Schutzmaßnahmen richten sich nach der Ursache. Gegen aufsteigende Feuchte hat sich die sogenannte Horizontalsperre bewährt. Dazu wird zuerst von innen eine gelartige Creme per Druckspritze in die Mauerfugen injiziert und dann ein mineralischer Wassersperrputz aufgetragen. Wasser steigt dadurch nicht mehr auf, das Mauerwerk trocknet.

Bei nicht vorhandener oder mangelhafter Außenabdichtung sind die erdberührten Bauteile unzureichend vor Wasserbelastung geschützt. Am besten wird hier die Außenwand freigelegt und neu abgedichtet.

Und bei Kondensationsfeuchte von innen hilft häufiges gründliches Lüften. Mittelfristig ist es aber besser, die Wärmedämmung etwa mit einem Wärmedämm-Verbundsystem zu verbessern. (txn)
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