Sonderveröffentlichung

Skoda präsentiert das Elektro-SUV Enyaq

Wie in der Business-Lounge

Neues Elektroauto von Skoda: Der Enyaq kommt je nach Ausführung mit einer Akkuladung bis zu 520 Kilometer weit.

1.05.2021

Jetzt schickt auch Skoda ein Elektro-SUV an den Start. Der Enyaq iV soll mit viel Platz, Funktionalität und günstigem Preis punkten. 

Das elektrische Mittelklasse-SUV Enyaq iV, technisch eng verwandt mit dem VW ID.4, bietet besonders für Familien sowie für Menschen mit sportlichen Hobbys ideale Voraussetzungen, auf E-Mobilität umzusteigen. Denn der Enyaq iV kostet im Einstieg 33 800 Euro und liegt damit auf dem Niveau elektrischer Kleinwagen wie Honda e, Mini Cooper SE, Peugeot e-208 oder Fiat 500. Der Enyaq-Kunde aber erhält für sein Geld deutlich mehr Auto. Platz für fünf Personen, einen riesigen Kofferraum und im Minimum eine Reichweite von 362 Kilometern (WLTP). 

Im Fahrzeugboden steckt im Enyaq iV 50 eine Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 52 kWh. Zudem gibt es die Varianten iV 60 und iV 80 mit Akku-Kapazitäten von 58 und 77 kWh. Letzterer soll bis zu 536 Kilometer weit mit einer Stromfüllung kommen. 

An die verschiedenen Batteriegrößen hat Skoda unterschiedliche Motoren geknüpft. Im iV 50 stecken 109 kW (148 PS), der iV 60 hat 132 kW (180 PS) und der iV 80 ist mit 150 kW (204 PS) unterwegs. Alle fahren mit Heckantrieb, weil auch der Motor hinten sitzt. Etwas später im Jahr wird es noch die Allradversion iV 80x mit 195 kW (265 PS) sowie das Sportmodell iV RS mit 225 kW (306 PS) geben. Bei ihnen gibt es einen zweiten Elektromotor an der Vorderachse. 

Im Enyaq iV 80 stehen 310 Newtonmeter praktisch ab Drehzahl null zur Verfügung. Sie haben mit dem 4,65 Meter langen SUV leichtes Spiel und treiben den Enyaq souverän an. Die Geschmeidigkeit eines Elektroantriebs, die Kombination aus Ruhe und kraftvollem Antritt ist faszinierend. 

Im Cockpit fällt eine angenehme Mischung aus Touch- und Analogwelt auf. Häufig benutzte Menüs und Funktionen lassen sich auf Favoritentasten legen, um schneller abrufbar zu sein. Auch hat sich Skoda erneut Details ausgedacht, die speziell auf die E-Mobilität zugeschnitten sind, wie den Ladekabelreiniger. 

Bei der Bestellung sollte man genau auf die Antriebsund Batterievarianten schauen. Je höher Motorleistung und Akku-Kapazität, desto schneller kann geladen werden. Das Basismodell schafft maximal 7,2 kW Wechselstrom, 50 kW sind es an einer Gleichstromsäule (DC). Die höherwertigen Enyaq-Modelle lassen 11,0 kW (AC) und 125 kW DC zu.

Auch für andere kleine Annehmlichkeiten empfiehlt es sich, beim Enyaq nicht auf das Basismodell zu setzen. Nicht bestellbar sind für das Einstiegsmodell eine Wärmepumpe zur Reichweitenerhöhung, 20-Zoll-Felgen oder eine Anhängerkupplung. Im Cockpit hat der Basis-Enyaq zudem nur ein Zehn-Zoll- und kein 13-Zoll-Display.

Allen Versionen gemein sind jedoch das extrem gute Raumgefühl und das riesige Platzangebot. Bedingt durch die MEB-Konzernplattform, auf der der Enyaq steht, und dem geringen Platzbedarf des Elektroantriebs profitieren die Insassen enorm. Selbst hinten sitzt es sich wie in der Business-Lounge. Der Kofferraum fasst 585 Liter, ist leicht zu beladen, hat unter dem Boden noch diverse Staufächer und lässt sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf 1710 Liter erweitern. (sp-x)