Sonderveröffentlichung

Schützenfest der St. Johanni Bruderschaft Senden
Willkommen und Abschied

Die Sendener feiern von Freitag, 21. Juni, bis Sonntag, 23. Juni

Mittwoch, 19.06.2019, 08:27 Uhr

Polonaise mit Spielmannszug und Musikverein: Die Sendener Schützen laden zum Fest. Unter anderem, um auch Oberst Georg Mußenbrock zu verabschieden. Fotos: St. Johanni-Bruderschaft Senden
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Wenn die St. Johanni-Bruderschaft Senden ihr diesjähriges Schützenfest feiert, wird Oberst Georg Mußenbrock zum letzten Mal das Kommando über die Schützen führen. Fast 40 Jahre war er als berittener Offizier in der Bruderschaft aktiv – eine lange Zeit, bei der sich die Besetzung des berittenen Offizierskorps nicht so häufig geändert hat. Anfang der 80er Jahre hat der heutige Oberst im berittenen Korps begonnen und war als Adjutant der Wegbegleiter seines Vorgängers, Dieter Schneider. Ein Jahr nach dem großen Jubiläum war es 2003 dann an Mußenbrock selbst, das verantwortungsvolle Amt des Oberkommandierenden zu übernehmen – „eine Aufgabe, die für ihn wie auf den Leib geschnitten ist“, sagt der erste Vorsitzende der Bruderschaft, Jörg Pohlmann. Während dieser Zeit hat der scheidende Offizier mit seinen berittenen Offizierskollegen Markus Stutenkemper (Major), Uli Deelmann (Adjutant), Stefan Kleuter (Adjutant) und Torsten Otten (Teamreiter) das Kommando über die Schützen geführt. Klare Kommandos und das Gespür für die passenden Worte hätten ihn immer ausgezeichnet. „Ein wehmütiges Gefühl wird es für alle Schützen am Samstag an der Vogelstange sein, wenn er zum letzten Mal ein neues Königspaar ausrufen wird“, ist sich Pohlmann sicher. Als Oberst hat er viele Königspaare proklamieren dürfen, darunter auch ein paar „Wiederholungstäter“.
  
Willkommen und Abschied Image 1
Dabei ging es häufig auch sehr launig zu, wenn es hieß, dem scheidenden König die Insignien der Königswürde abzunehmen und den neuen König damit auszustatten. Ihm selbst wurde diese Ehre nie zu teil. „Aber man weiß ja nie“, schmunzelt der erste Vorsitzende der St. Johanni Bruderschaft, Jörg Pohlmann. Beim diesjährigen Schützenfest hofft der Verein auf eine rege Beteiligung und lädt alle Sendener Bürger ganz herzlich zur Feier in das Festzelt im Sportpark ein. (pm)

Entstehung des Vereinsliedes

Hinter die Tradition blicken
Zu jedem Schützenfest legt die St. Johanni-Bruderschaft Senden zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie an die Verstorbenen der Bruderschaft einen Kranz am Sendener Kriegerdenkmal nieder.

Wenn man sich mit der Geschichte zur Entstehung des Sendener Kriegerdenkmals beschäftigt, wird man feststellen, dass auf dem Sockel des Standbilds des heiligen Michael Namen von Sendener Bürgern verzeichnet sind. Bei dem Gefallenen aus dem Jahr 1815 lässt sich nun eine Verbindung zum preußischen Feldmarschall Fürst Blücher und den napoleonischen Befreiungskriegen, die schließlich in der berühmten Schlacht bei Waterloo gipfelten, herleiten. Mit den Befreiungskriegen, die mit dem Namen des preußischen Feldmarschalls Fürst Blücher ganz eng verbunden sind, geht auch die Entstehungsgeschichte des Vereinsliedes der St. Johanni-Bruderschaft zurück. Denn bei den Braunschweiger schwarzen Husaren haben auch Sendener gedient. Sie brachten das Lied in seiner heutigen Fassung mit in die Gemeinde.

Seitdem ist das Fürst-Blücher-Lied jedem Schützenbruder ein Begriff und zu jeder sich bietenden Gelegenheit stimmen die St-Johanni-Mitglieder „ihr Vereinslied“ an. (pm)
  

Das Programm

Mittwoch, 19. Juni

► 18.30 Uhr: Antreten Jungschützen im Königspark
► 20 Uhr: Antreten aller Schützen auf dem Kirchplatz, Festumzug, Kommersabend

Freitag, 21. Juni

► 18 Uhr: Eintreffen am Kirchplatz mit Damen, Musikverein Senden und Spielmannszug „In Treue fest“, dann Polonaise zum Festzelt
► 19.30 Uhr: Festball zur Ehren des amtierenden Königspaares

Samstag, 22. Juni

► 14 Uhr: Antreten auf dem Kirchplatz, Segensempfang, Abmarsch zur Vogelstange
► 15 Uhr: Königsschießen, Proklamation und Ausklang im Festzelt

Sonntag, 23. Juni
► 7 Uhr: Wecken
► 8.30 Uhr: Antreten am Rathaus
► 9 Uhr: Gottesdienst in der St. Laurentius- Pfarrkirche, Antreten auf dem Kirchplatz, Abmarsch zum Kriegerdenkmal, Kranzniederlegung, Parade
► 11.30 Uhr: Frühschoppen mit Damen im Festzelt an der Steverhalle, Ehrung, dann Tanz und Unterhaltung mit Matthias Drees
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